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Schörzingen

Wer will den Job machen? Schörzingens sucht drei Ortschaftsräte – und einen Ortsvorsteher

06.06.2019

Von Daniel Seeburger

Wer will den Job machen? Schörzingens sucht drei Ortschaftsräte – und einen Ortsvorsteher

© Daniel Seeburger

Die Liste an möglichen neuen Ortschaftsräten ist lang.

Wie sieht denn nun der zukünftige Schörzinger Ortschaftsrat aus? In der jüngsten Sitzung des alten Gremiums war das noch nicht klar. Dabei eilt es, denn am 9. Juli soll die konstituierende Sitzung stattfinden.

Die Ortsvorsteherin Birgit Kienzler wird nicht mehr antreten. Das hat sie bereits am Tag der Auszählung verkündet. Mit Daniel Bayer verzichtet ein weiterer Gemeinderat auf seinen Sitz im Ortschaftsrat. Er arbeitete zehn Jahre im Schömberger Rat mit und kann damit, wie Kienzler auch, einen Hinderungsgrund geltend machen.

Nur sechs Kandidaten für elf Sitze

Das Problem in Schörzingen: Für die elf Sitze im Ortschaftsrat bewarben sich lediglich sechs Kandidaten. Weitere fünf Räte kommen über die Mehrheitswahl in den Ortschaftsrat, darunter eben auch Daniel Bayer (37 Stimmen) und Birgit Klienzler (52 Stimmen). Diese Kandidaten wurden auf den Stimmzettel geschrieben, ohne dass sie kandidiert haben.

Zugesagt hat Heiko Gerstenberger (83 Stimmen), der in der vergangenen Periode dem Ortschaftsrat angehörte und dieses Mal lediglich für den Schömberger Gemeinderat kandidiert hat. Nun ist Gerstenberger Mitglied beider Gremien.

Henle nimmt wohl an, Eckstein nicht

Nachdem Steffen Henle (48 Stimmen) das Mandat wohl annimmt, hat Thorsten Eckstein (39 Stimmen) bereits einen Hinderungsgrund schriftlich gegenüber der Stadtverwaltung geltend gemacht.

Marco Kaysser, Matthias Senn und Gerd Weinmann folgen als weitere Kandidaten

Bleiben also drei weitere Ortschaftsratssitze, die besetzt werden müssen. Als nächste Kandidaten stehen Marco Kaysser (32 Stimmen), Matthias Senn (32 Stimmen) und Gerd Weinmann (32 Stimmen) auf der Liste.

Berechnet man die Fristen, die für die Eingabe eines Hinderungsgrundes bestehen, könnte es eng werden mit dem favorisierten Termin für die konstituierende Sitzung. Denn die Hinderungsgründe müssen vom alten Ortschaftsrat geprüft werden.

Heiko Gerstenberger, Karl-Heinz Koch und Knut Bayer wollen nicht Ortsvorsteher werden

Wer Ortsvorsteherin Birgit Kienzler in ihrem Amt beerbt, steht noch in den Sternen. Lediglich die Frage, wer nicht kandidiert, dürfte bei drei der gewählten Ortschaftsräte bereits klar sein. Denn Heiko Gerstenberger, Karl-Heinz Koch und Knut Bayer gaben in der jüngsten Ortschaftsratssitzung zu Protokoll, dass sie definitiv für das Amt nicht zur Verfügung stehen.

Blieben noch Harald Schmuck, Andreas Seng, Werner Scherrmann und Tommy Geiger übrig. Schmuck weilte im Urlaub, Scherrmann gehört dem alten Ortschaftrat nicht an und war nicht in der Sitzung und Geiger sowie Seng gaben keine Stellung ab.

Warten bis nach der konstituierenden Sitzung

Tommy Geiger allerdings wies darauf hin, man seiner Ansicht nach warten müsse, bis sich das neue Gremium konstituiert hat. Erst dann könnten Gespräche geführt werden. Solange man noch nicht einmal wisse, wer alles dem Gremium angehört, sei es sinnlos, über den Ortsvorsteherposten zu diskutieren.

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