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Meßstetten

Meßstetten ebnet den Weg für den Gewerbe- und Industriepark Zollernalb

13.05.2019

Von Volker Schweizer

Meßstetten ebnet den Weg für den Gewerbe- und Industriepark Zollernalb

© Stadt Meßstetten

In diesem gelb eingezeichneten Bereich soll der interkommunale Gewerbe- und Industriepark Zollernalb entstehen.

Der Gemeinderat hat beschlossen, sich an einem noch zu gründenden Zweckverband zu beteiligen.

Die Pläne für einen interkommunalen Gewerbe- und Industriepark mit benachbarten Kommunen liegen schon seit einiger Zeit auf dem Tisch. Auf dem ehemaligen Kasernengelände sollen auf einer Fläche von rund 28 Hektar entsprechende Flächen ausgewiesen werden. Aktuell gehört das dafür vorgesehene Areal der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Die Verkaufsverhandlungen laufen.

Anwaltskanzlei prüft

Als rechtliche Betriebsform verständigte sich der Gemeinderat im Juni 2018 auf einen Zweckverband. Im April dieses Jahres wurden die potenziellen Mitgliedsstädte und -gemeinden informiert. Nachdem sich eine Anwaltskanzlei in Stuttgart das Vertragswerk angeschaut hat, überprüfen aktuell das Regierungspräsidium in Tübingen und das Landratsamt in Balingen die unterschriftsreifen Dokumente.

Ein ermutigendes Zeichen

Der größte Anteilseigner wird mit 50 Prozent die Stadt Meßstetten. „Wir demonstrieren so, dass ohne uns nichts läuft“, betonte Bürgermeister Frank Schroft im Gemeinderat. Wie in der jüngsten Sitzung zu erfahren war, zeigt neben Albstadt, Bitz, Obernheim, Nusplingen, Schwenningen und Winterlingen nun auch die Stadt Balingen Interesse an einer Mitgliedschaft. Elke Beuttler, die CDU-Fraktionsvorsitzende, wertete die mögliche Beteiligung der beiden großen Städte als ermutigendesZeichen.

Albstadt entscheidet diese Woche

Nach Meßstetten sollen nun die anderen Kommunen über den Beitritt zum Zweckverband entscheiden. Seit vergangener Woche steht fest, dass Straßberg nicht mitmacht. Die Gemeinderäte sehen keine Vorteile für die Schmeientalgemeinde (wir berichteten). Heute in einer Woche beschäftigt sich das Gremium in Nusplingen mit dem Thema, am Donnerstag, 16. Mai, die Gemeinderäte in Albstadt und Schwenningen.

Viele Anfragen

Laut Regionalmanager Christoph Dickmanns häufen sich die Anfragen nach Industrie- und Gewerbeflächen von produzierenden Unternehmen aus der Region. Ihm sei vor der Zukunft der 28 großen Hektar großen Fläche auf dem Geißbühl nicht bange. Starke Unterstützung erfahre das Vorhaben durch den Regionalverband Neckar-Alb, was auch Bürgermeister Frank Schroft sehr freut.

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