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Dotternhausen

Naturschutz vor Ort: Ehrenamtliche pflegen Dotternhausener Biotop

06.10.2019

von Privat

Naturschutz vor Ort: Ehrenamtliche pflegen Dotternhausener Biotop

© Rolf Schatz

Die fleißigen Helfer nach dem Einsatz am Biotop.

Rund 13 freiwillige Helfer der Ortsgruppe Dotternhausen waren am vergangenen Samstag im Kirschenwinkel am Fuße des Plettenbergs tätig, um das Biotop Kirschenwinkel wieder zu säubern.

Das Biotop wurde vor vielen Jahren vom Schwäbischen Heimatbund erworben und wurde damals zum Naturdenkmal erklärt. Jahrelang überließ man das Gelände der Natur, wobei der Fischweiher zu versanden begann und das wildernde Buschwerk immer mehr vordrang.

Schnittgut wird beseitigt

So war es an der Zeit, wieder Hand anzulegen und Büsche und Hecken abzuschneiden sowie das Schnittgut zu beseitigen. Um das Gelände vor dem Verwildern zu bewahren, ist immer wieder menschliches Eingreifen notwendig, um auch die Lebensräume vieler Tiere zu schützen. Dies ist auch das Ziel der Naturschutzvereine, zu denen auch der Schwäbische Heimatbund zählt.

Würde man hier die Natur sich selbst überlassen, so wäre in einigen Jahren nur noch ein Wald aus Hecken und Gestrüpp vorzufinden. Fünf Jahre lang kümmerte sich Robert Eppler, Dotternhausens ehemaliger Naturschutzwart wiederum dieser Sache. Der diesjährige Arbeitseinsatz organisierte Rolf Schatz. Er konnte 13 Naturfreunde und arbeitswillige Helfer begrüßen. Der Wettergott hatte an diesem Tag kein Einsehen, doch trotz stetigem Nieselregen war es für die freiwilligen Helfer keine große Last, sondern ehe eine Freude, etwas zum Wohle der Landschaft zu tun.

Mehrere Jugendliche mit dabei

Auch mehrere Jugendliche packten mit an, die von den Erwachsenen ein großes Lob erhielten. Mit zahlreichen Freischneidern wurde das hohe Gras und Gestrüpp gemäht und die Helfer trugen das Gehölz aus dem Biotop. Für den Abtransport mit dem Sprinter und Traktor war Rolf Schatz verantwortlich, wobei die Firma Holcim die Gerätschaften zur Verfügung stellte.

Die Tage zuvor kamen für mehrere Stunden ebenfalls fünf Freischneider in den Einsatz und entfernten als erstes das Meterhohe Schilf und Gestrüpp. Dies wurde nun mühsam mit Gabeln zusammengetragen und mit dem Schubkarren aus dem Biotop transportiert.

Erfolgreiche Aktion

Dies sei wiederum eine erfolgreiche Naturschutzaktion gewesen, die im kommenden Jahr fortgesetzt wird, war der Tenor der Mitarbeiter. Die Helfer mussten nicht ganz ohne Entlohnung arbeiten, denn für ein Mittagessen der Metzgerei Balzer war nach dem mehrstündigen Einsatz gesorgt.

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