Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Ratshausen

Zu teuer: Ratshausen hebt Ausschreibung für Tiefbauarbeiten am Friedhof zurück

19.07.2019

Von Daniel Seeburger

Zu teuer: Ratshausen hebt Ausschreibung für Tiefbauarbeiten am Friedhof zurück

© Daniel Seeburger

Bereits fertig: Die Urnenstelenwand auf dem Ratshausener Friedhof.

Die Erweiterung des Ratshausener Friedhofs gerät ins Stocken. Jetzt hat die Gemeinde die Ausschreibung des Tiefbaus aufgehoben.

Rund 90.000 Euro hätte die Erweiterung des Ratshausener Friedhofs im Gesamten kosten sollen. Von diesem Betrag gingen die Gemeinderäte noch im Mai dieses Jahres aus.

Doppelt so teuer als veranschlagt

Jetzt aber hat die Gemeindeverwaltung den Räten die ausgeschriebenen Tiefbaugewerke präsentiert. Ausgegangen war man von rund 51.300 Euro. Bei der Ausschreibung hat allerdings nur ein Unternehmen ein Angebot abgegeben – und das liegt mehr als doppelt so hoch. 107.603 Euro sollen die Tiefbauarbeiten kosten.

Zu teuer, befanden die Ratshausener Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung und hoben die Ausschreibung auf. Vor allem auch deshalb, weil drei weitere Bieter Interesse an dem Auftrag bekundet haben, aber bis Juni 2020 nicht beginnen können. Zu voll sind deren Auftragsbücher.

Neu ausschreiben im Herbst

Jetzt soll die Maßnahme im kommenden Herbst erneut ausgeschrieben werden. In der Hoffnung, dass günstigere Angebote eingehen werden. Außerdem, so Bürgermeister Heiko Lebherz auf Nachfrage, wolle man den Unternehmen mehr Zeit lassen.

Bei der Gestaltung des Friedhofs will die Gemeinde neue Wege gehen. So sind unter anderem zwei Namenstelen in Planung. Das sind Granitsteine, auf denen Namen eingraviert werden. Die Urnengräber dazu stehen in unmittelbarer Nähe zu den Stelen. Weiter sind unter anderem Urnenrasengräber geplant.

Fertigstellung wohl erst Ende 2020

Ursprünglich hätten im Frühjahr 2020 neue Grabplätze zur Verfügung gestellt werden sollen. Das wird sich jetzt wohl bis Ende 2020 hinausziehen.

Diesen Artikel teilen: