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Zollernalbkreis

Sturmtief Sabine: Wann sich der Zollernalbkreis auf heftige Orkanböen einstellen muss

09.02.2020

Von Michael Würz

Sturmtief Sabine: Wann sich der Zollernalbkreis auf heftige Orkanböen einstellen muss

© S. Kunka/pixelio.de

Sturmtief Sabine bringt örtlich auch Gewitter – auf der Zollernalb aber wohl weniger, sagt der DWD.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Orkan auf der Zollernalb – im Laufe der kommenden Nacht und am Montagmorgen. Starke Orkanböen mit hohen Windgeschwindigkeiten könnten im Kreis über Stunden andauern. „Dann wird es gefährlich“, sagen die Meteorologen.

Am Sonntagvormittag hat der Deutsche Wetterdienst in Stuttgart eine erste amtliche Warnung vor Orkanböen herausgegeben. Diese gilt ab 22 Uhr und bezieht sich auf Höhenlagen über 600 Meter. Auf der Zollernalb allerdings wird Sturmtief Sabine erst einige Stunden später ernsthaft wüten, sagt Clemens Steiner, Meteorologe beim DWD in Stuttgart. Grundsätzlich gelte zunächst die Formel: je höher, desto gefährlicher.

Der Orkan kommt in der Nacht – dann wird es gefährlich

Die Orkanböen werden laut DWD vom Schwarzwald kommend über den Zollernalbkreis ziehen, wo sie erst einige Stunden später in voller Stärke erwartet werden. Dann allerdings werde es gefährlich, warnt Steiner. Zwar würden in der Region keine schlimmen Gewitter erwartet, dennoch sei wahrscheinlich, dass die Orkanböen auf der Zollernalb bis in die Niederungen toben. Sie können, derzeitigen Modellen zufolge, Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichen: Der DWD erwartet im Zollernalbkreis Windstärken von 11 bis 12 auf der Beaufort-Skala. „Leider“, wie Meteorologe Steiner anmerkt. Es müsse damit gerechnet werden, dass diese Situation im Kreis über Stunden andauere, sagte Steiner am Sonntagmittag im Gespräch mit dem ZOLLERN-ALB-KURIER.

Entspannung erst im Laufe des Montagvormittags

Steiner zufolge dürfte Sturmtief Sabine ab etwa 2 Uhr in der kommenden Nacht im Zollernalbkreis wüten. Erst im Laufe des Montagmorgens sei eine Entspannung der Lage zu erwarten. Wie berichtet hat das baden-württembergische Kultusministerium Eltern bereits freigestellt, ihre Kinder am Montag in die Schule zu schicken. Das Landratsamt im Zollenalbkreis bittet unterdessen darum, keine Gelben Säcke rauszustellen.

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Zur Warnlage des Deutschen Wetterdienstes, die im Laufe des Sonntagabends der Lage stets angepasst wird.

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