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Radsport

Ronja Eibl verteidigt Titel: 19-Jährige erneut deutsche U23-Meisterin im Cross-Country

24.06.2019

Von Anna Wittmershaus

Ronja Eibl verteidigt Titel: 19-Jährige erneut deutsche U23-Meisterin im Cross-Country

© Goller

Ronja Eibl verteidigte in Wombach ihren Titel in der U23.

Ziel erreicht: Ronja Eibl wollte bei den deutschen Meisterschaften den Titel in der U 23 verteidigen. Das gelang der Grosselfingerin souverän. Die RSG Zollern-Alb zieht nach der DM in Wombach unterdessen ein zurückhaltendes Fazit.

Eibl startete in der weiblichen U23 als haushohe Favoritin bei den nationalen Titelkämpfen. Nicht nur weil sie bereits im vergangenen Jahr deutsche Meisterin in dieser Altersklasse wurde, auch ihre Leistungen in der aktuellen Saison ließen keinen Zweifel zu, dass auch dieses Mal der Titel drin ist – und die 19-Jährige erfüllte die Erwartungen.

Souveräner Sieg

Schnell setzte sich Eibl nach dem Startschuss von der Konkurrenz ab. Die Fahrerin des Teams Corendon-Circus orientierte sich weniger an den übrigen U23-Athletinnen. Vielmehr heftete sie sich an die Fersen von Elisabeth Brandau aus der Elite-Klasse, die eine Minute vor Eibl und Co. auf die Strecke geschickt worden war. Auf ihrer letzten Runde überholte die Grosselfingerin Brandau sogar.

Eibl kam als Erste der U23 ins Ziel und sicherte sich damit erneut den Titel. „Das Rennen war sehr hart, da es recht schwül war“, berichtet die 19-Jährige.

„Außerdem finde ich es immer etwas schwierig, vorne allein zu fahren, weil man nicht einschätzen kann, was hinter einem passiert“, so Eibl. Doch von hinten drohte ihr keine Gefahr; 3:09 Minuten betrug am Ende der Rückstand von Nina Benz, die Zweite wurde.

RSG hat sich mehr erhofft

Während Eibl jubelte, war bei ihrem Ex-Verein, der RSG Zollern-Alb, die Stimmung etwas gedämpft. „Die Leistungen waren okay, aber wir haben uns etwas mehr erhofft“, erklärt Bernhard Mast-Sindlinger. Das i-Tüpfelchen, die erträumte Leistungsexplosion hätten gefehlt, sagt der RSG-Trainer.

Für die beste Platzierung des Gonso-Simplon Racing Teams sorgte Tobias Steinhart in der U23. Dieser wurde beim ersten Anstieg nach dem Start in einen Sturz verwickelt. „Somit war das Ziel Top Ten nicht mehr drin“, meint Mast-Sindlinger. Steinhart arbeitete sich noch auf den 13. Rang vor.

Gabriel Sindlinger erwischt guten Start

Sein Teamkollege Gabriel Sindlinger wurde 25. Dafür, dass er noch Trainingsrückstand habe, sei es ein gutes Rennen gewesen, findet Mast-Sindlinger.

Tobias Sindlinger erwischte in der Elite einen guten Start, musste diesem aber am Ende aber noch Tribut zollen. „Die Spitze hat von Anfang an ein viel Tempo gemacht“, erzählt der RSG-Coach, der mit Platz 30 von Tobais Sindlinger im Großen und Ganzen Leben kann.

Scherer mit starker Leistung

Begeistert war Mast-Sindlinger unterdessen von Niklas Scherer. Der Mountainbike-Neuling schaffte es in der U19 auf den 15. Platz. „Das war sein bisher bestes Rennen in dieser Saison“, lobte der Radsportfunktionär den Youngster.

Sein Vereinskollege Florian Fink reihte sich in dieser Altersklasse auf Rang 16 ein, Lukas Speidel musste derweil wegen eines Defekts vorzeitig aussteigen.

In der Nachwuchsbundesliga, die ebenfalls in Wombach Station machte, war für die RSG Luca Stepins in der U15 mit von der Partie. Nach einem guten Start und einem Platz unter den besten Zehn nach der ersten Runde, beendet der Zollernälbler das Rennen auf Rang 17. „Das ist absolut in Ordnung“, so Mast-Sindlinger

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