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Radsport

Ein erster Fingerzeig: Vor dem Weltcup in Albstadt beweist die Weltelite ihre Form

07.05.2019

von Erhard Goller

Ein erster Fingerzeig: Vor dem Weltcup in Albstadt beweist die Weltelite ihre Form

© EGO-Promotion

Ronja Eibl wurde in Heubach Zweite.

Der Weltcup in Albstadt rückt näher. Am vergangenen Wochenende absolvierten die Starter weitere Formtests, unter anderem beim Event in Heubach.

Am Sonntag erlebte die Mountainbike-Bundesliga in Heubach ihren Auftakt und lieferte bereits den einen oder anderen Hinweis auf das, was sich nächste Woche beim Weltcup in Albstadt abspielen wird.

Nur bedingt vergleichbar

2018 lagen drei Wochen zwischen dem Event in Heubach und dem Weltcup in Albstadt. Damals hatte man den Auftakt in Stellenbosch bereits hinter sich, insofern sind die Vorbereitungsphasen nur bedingt vergleichbar. Ein Blick auf die Ergebnislisten der beiden Events im Schwäbischen verrät aber dennoch: Wer in Heubach gut drauf war, zeigte das auch in Albstadt.

Elisabeth Brandau (Schönaich) gewann voriges Jahr das Bundesliga-Rennen und verbuchte in Albstadt dann mit Rang fünf ihr bestes Weltcup-Resultat überhaupt. Yana Belomoina (Ukraine) wurde Dritte in Heubach und Zweite in Albstadt. Maja Wloszczowska (Polen) war in Heubach Zweite und in Albstadt Siebte.

Neff feiert Erfolg

Jolanda Neff (Schweiz) musste voriges Jahr in Heubach aufgrund der Folgen einer Verletzung passen, gewann dann aber in Albstadt. „Das macht mir Hoffnung. In Heubach hätte ich auch nicht gedacht, dass ich in Albstadt so stark sein würde“, meinte Jolanda Neff – bevor sie am vergangenen Sonntag das Rennen am Ostalb-Rand gewann.

Auch vom Sieg wollte sich die Europameisterin aber nicht täuschen lassen. Bergauf war die Niederländerin Anne Tauber die Stärkere, Neff machte ihren Sieg im Downhill perfekt. Und Tauber verlor ihre Siegchance durch einen Defekt.

Das wiederum verhalf Ronja Eibl beim Bundesliga-Klassiker zu Rang zwei, ein Ergebnis, das die Grosselfingerin als „mega geil“ bezeichnete. Damit ließ sie manche arrivierte Fahrerin hinter sich und war natürlich beste U 23-Fahrerin im Feld. „Bis Albstadt wird dann nicht mehr viel passieren“, weiß Eibl.

Gewisse Verschiebungen gibt es immer, doch ganz daneben liegt die Deutsche U 23-Meisterin sicher nicht. Zu viel Druck sollte aber auch dieses Ergebnis nicht entfalten.

Fumic nicht vorne dabei

Bei den Herren meldete sich der Tscheche Ondrej Cink mit seinem Sieg eindrucksvoll zurück in der Spitze. Mit dem WM-Dritten 2019 muss man auch in Albstadt rechnen.

Manuel Fumic, genauso wie sein französischer Cannondale-Teamkollege Maxime Marotte, werden hoffen, dass Heubach ganz und gar keine Kopiervorlage für Albstadt wird. Beide waren mit ihrem Team vergangene Woche für ein Trainingscamp in Albstadt und waren offensichtlich angeknockt nach Heubach gefahren. Nur die Plätze 26 und 27 sprangen heraus. „Wir wissen, was wir im Training gemacht haben“, meinte Fumic.

Schwarzbauer und Egger stärker

Die besten Deutschen waren in Heubach der Nürtinger Luca Schwarzbauer auf Rang sieben und Georg Egger auf Platz acht. Der wird übrigens erstmals als zweiter Deutscher im Short Track des Weltcups am Start sein, der für die besten 40 der Welt reserviert ist.

Die meisten Schweizer, darunter auch Weltmeister Nino Schurter und Europameister Lars Forster, bestreiten am Samstag in Solothurn beim Swiss Bike Cup ihren letzten Test. Im „Bullentäle“ liegen dann aber acht Tage später alle Karten auf dem Tisch.

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