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Eishockey

Duell der Eisbären: Balingen empfängt Eppelheim

15.11.2019

Von Daniel Drach

Duell der Eisbären: Balingen empfängt Eppelheim

© Moschkon

Im bisher einzigen Heimspiel der Saison setzte es für die Eisbären im Derby gegen Reutlingen eine empfindliche 3:6-Pleite. Nun wollen es die Balinger gegen den Eppelheimer Namensvetter besser machen.

Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche wollen die Balinger Eisbären am Samstagabend (19.45 Uhr) gegen den Neuling aus Eppelheim nachlegen.

Mit drei Punkten im Gepäck kamen die Balinger Kufencracks vor Wochenfrist von der Neckarinsel zurück. Nach drei Auftaktniederlagen düpierten die Eisbären den amtierenden Meister aus Esslingen.

Bei der ESG erkämpfte das Team um Spielertrainer Rafael Popek einen verdienten 7:4-Erfolg. Die ersten Punkte der aktuellen Spielzeit machen Lust auf mehr. So soll nun der nächste Sieg her. Im zweiten Heimspiel der Saison empfangen die Eyachstädter heute Abend einen unbekannten Gegner.

Abteilung „Jugend forscht“

Die zweite Mannschaft der Eppelheimer Eisbären wurde erst im Sommer ins Leben gerufen, soll als Unterbau für das Regionalliga-Team dienen. Dementsprechend befinden sich im 1b-Kader des Gegners auch viele Akteure aus der Abteilung „Jugend forscht“.

Die Bilanz des Neulings liest sich bisher durchaus interessant. Fünf Spiele hat das Team aus der Nachbarstadt Heidelbergs bisher absolviert, einen Sieg konnte es dabei bereits feiern. Dieser fiel beim 12:1 zu Hause gegen die Mad Dogs-Reserve aus Mannheim überaus deutlich aus.

Talentierter Gegner

Darüber hinaus setzte es, vor allem in der Fremde, aber auch klare Niederlagen. So unterlag der Eppelheimer Perspektivkader den Schwenninger Fire Wings mit 3:12 und auch der TSG Reutlingen mit 4:15. Ein Torverhältnis von 27:40 spricht eine klare Sprache. Zum einen kommt es bei den jungen Akteuren des Gegners auf die Tagesform an, zum anderen auch auf das eingesetzte Personal.

So stechen, bei einem Blick auf die Scorerliste der Landesliga, zwei Spieler heraus. Leon Rausch bringt es in vier Spielen auf 14 Torbeteiligungen, Marco Haas benötigte für seine zehn Scorerpunkte gar nur zwei Partien. Die beiden 18-jährigen Nachwuchskräfte gehören auch dem Regionalliga-Kader der Nordbadener an.

Hausherren unter Zugzwang

Doch egal, wer bei den Gästen aufläuft, das Ziel der Hausherren bleibt dasselbe: Der erste Heimsieg soll her. In der Tabelle konnten die Balinger durch den Esslingen-Sieg an Eppelheim vorbeiziehen und schielen nun nach oben. Will man den Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld wahren, ist ein Erfolg über den Neuling fast schon Pflicht.

Dazu sollte sich die Popek-Truppe vor allem in Überzahl effizienter zeigen. Bisher gelang im Powerplay bei 21 Versuchen erst ein Treffer, der Gegner netzte indes bei 32 Überzahlsituationen bereits zehnmal – der Topwert der Liga. Auch die Strafbank gilt es also zu vermeiden.

Es zählt nur ein Sieg

Für Coach Popek ist die Tabelle noch zweitrangig: „Das ist eine Momentaufnahme, es ist noch viel Eishockey zu spielen. Für uns gilt jetzt: Feuer frei! Wir wollen zu Hause natürlich gewinnen.“

Der Gegner sei eine echte „Wundertüte“, so der Eisbären-Coach, „das zeigen die Ergebnisse. Entweder sie bekommen die Hütte voll oder sie verkaufen sich gut. Es kommt natürlich darauf an, wer aus dem Regionalliga-Kader dabei ist und in welcher Mannschaftsstärke sie anreisen.“

Doch letztlich spiele auch das keine Rolle in den Planungen der Eisbären: „Wir haben zurzeit eine gute Phase, haben in den letzten beiden Spielen richtig gute Leistungen gezeigt. Das gilt es jetzt zu bestätigen.“

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