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Handball

Aufstieg zum Greifen nah: HBW Balingen-Weilstetten gewinnt mit 27:23 beim TV Emsdetten

24.05.2019

Von Larissa Bühler

Aufstieg zum Greifen nah: HBW Balingen-Weilstetten gewinnt mit 27:23 beim TV Emsdetten

© Eibner

In Emsdetten gewann der HBW mit 27:23.

Die einen spielten um wichtige Punkte für den Aufstieg, die anderen konnten den Klassenerhalt perfekt machen. Kampflos wollte der TV Emsdetten dem HBW Balingen-Weilstetten die Punkte also keinesfalls überlassen. Doch letztendlich war der Spitzenreiter eine Nummer zu groß, mit 27:23 setzten sich die Schwaben durch.

Recht bitter begann die Partie für die „Gallier“: Tomas Mrkva war beim Wurf von Merten Krings zwar noch dran, der Ball geriet aber eben hinter die Linie. Den ersten Rückstand egalisierte der HBW dank Marcel Niemeyer umgehend – und nach einer Fahrkarte der Gastgeber legte der Kreisläufer noch den zweiten Treffer nach (1:2/3.).

Starker Start der Gastgeber

Emsdetten tat sich schwer, die Lücken im Balinger Defensivverbund zu finden. Krings hatte jedoch ein gutes Auge für André Kropp, der vom Kreis den nächsten Treffer erzielte.

Oddur Gretarsson legte an alter Wirkungsstätte zwar wieder für den Aufstiegsaspiranten zum 3:2 vor (5. Minute), doch auch diesmal egalisierten die Hausherren. Und als Konstantin Madert dann im TVE-Tor gegen René Zobel parierte, bot sich Emsdetten wieder die Chance zur Führung. Paul Kolk ließ sich dies nicht entgehen (4:3/7.).

Nach einer erneuten Parade von Madert nutzte abermals Kolk die Chance und netzte zum 5:3. Eine Überzahlsituation – Krings saß eine frühe Zeitstrafe ab – nutzte Gretarsson zwar zum Anschluss, Emsdetten stellte jedoch umgehend den alten Abstand wieder her (6:4/10.).

HBW holt auf

Kurzzeitig blieb Emsdetten noch am Drücker, auch weil Gretarsson einen Siebenmeter an den Pfosten setzte (12.). Dennoch arbeiteten die Schwaben weiter gegen die defensiv gut eingestellten Dettener, wahrten den Anschluss (8:7/15.). Und so war es schließlich Gretarsson, der beim 8:8 den Spielstand wieder egalisierte.

Auf die Führung mussten die Schwaben allerdings noch ein paar Minuten wahrten. Erst als Sven Wesseling beim Stand von 9:9 eine Zeitstrafe kassierte, Mrkva seine erste Parade verzeichnete und dann Yannick Terhaer auch noch kurzzeitig raus musste, legte Gretarsson zum 10:9 wieder vor (20.).

Ausgleich kurz vor der Pause

TVE-Trainer Daniel Kubes nahm die Auszeit, wechselte das Personal zwischen den Pfosten. Schoch sorgte beim 10:12 für die erste Zwei-Tore-Führung der Gäste (23.). Eine Entscheidung war dies noch lange nicht, beim 13:13 war der TVE wieder da (26.).

In den weiteren Minuten bis zur Pause trafen aber nur die „Gallier“ und so ging der HBW mit einem knappen 15:13-Vorsprung in die Halbzeit.

Schwaben bleiben vorne

Nach dem Wiederanpfiff blieben die Schwaben knapp vorne, konnten sich allerdings nicht absetzen. Per Siebenmeter sorgte Holzner abermals für den Anschluss (15:16/34.).

Gretarsson nach exzellentem Pass von Lars Friedrich schraubte den Vorsprung zwar wieder nach oben, auf eine Vorentscheidung mussten die HBW-Fans aber weiter warten.

Gretarssons verwandelter Strafwurf brachte dann beim 15:18 die erste Drei-Tore-Führung der Begegnung (38.). Eine Zeitstrafe gegen Niemeyer schwächte die Schwaben kurzzeitig, Jorn Smits setzte die Kugel jedoch neben den leeren HBW-Kasten und Krings scheiterte an Baumeister (41.).

Emsdetten fällt zurück

Nicht die einzige Fahrkarte der Dettener in diesen Minuten, Coach Kubes zückte beim 16:20 den grünen Karton (43.).

Doch auch die Extra-Ansprache änderte nichts. Emsdetten wehrte sich nach Kräften, haderte mit den Unparteiischen, wurde den Schwaben aber nicht entscheidend gefährlich (18:24/48.).

Schlussphase ohne Niemeyer

Für Niemeyer war die Partie nach 48 Minuten nach der dritten Zeitstrafe dann vorzeitig beendet. Doch auch ohne den Kreisläufer brachte der HBW den Vorsprung über die Zeit. Näher als auf vier Tore ließen die „Gallier“ die Gastgeber nicht mehr herankommen (22:26/58.).

27:23 lautete letztlich der Endstand, lautstark bejubelten die Schwaben ihren Erfolg. Der Aufstieg ist ihnen nun kaum noch zu nehmen.

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