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Handball

Württembergliga: Schwarz-Rote stürzen Lauterstein tiefer in die Krise

09.02.2020

Von Daniel Drach

Württembergliga: Schwarz-Rote stürzen Lauterstein tiefer in die Krise

© Moschkon

Eike Schmiederer war einer der Erfolgsgaranten der HSG Albstadt beim 33:31-Heimerfolg gegen Lauterstein. Der Linksaußen steuerte zehn Treffer zum achten Saisonsieg bei.

Die HSG Albstadt düpierte am Wochenende das Topteam SG Lauterstein, siegte vor heimischer Kulisse mit 33:31.

Als Tabellendritter reiste die SG Lauterstein in die Mazmannhalle. Allerdings hatten die Gäste zuvor zweimal in Serie verloren. Diese Schwächeperiode wollten die Albstädter nutzen – und das gelang.

Blitzstart der Gäste

In der Anfangsphase sah es allerdings noch nicht danach aus, als ob die HSG den Gästen ein Bein stellen könnte. Drei Minuten waren gespielt, da lag Lauterstein bereits mit 3:0 in Front. Mit einem Doppelschlag von Frank Raible und Eike Schmiederer kamen die Hausherren dann aber wieder heran (2:3/4. Minute).

In einer temporeichen Partie wahrte der Tabellendritte jedoch zunächst den knappen Vorsprung, führte nach acht Minuten mit 6:4. Danach waren es wieder Raible und Schmiederer (2), welche die Schwarz-Roten mit drei Toren in Serie erstmals in Front warfen (7:6/14.).

Raible und Schmiederer sorgen für die Wende

Lukas Mayer erhöhte im Anschluss gar auf 8:6 (16.). Zwar kamen die Gäste von der Lauter beim 8:8 wieder zum Gleichstand (17.), doch in der Folge legten immer wieder die Albstädter vor – bis zum 12:11 (21.).

Nun kam die SGL ihrerseits zu einem 3:0-Lauf und drehte die Partie damit erneut (12:14/23.). Nach dem 13:15 (26.) wendete sich das Blatt aber wieder zugunsten der HSG. Raible erzielte den Anschlusstreffer, Schmiederer sorgte mit einem Dreierpack binnen nicht einmal zwei Minuten für die 17:15-Führung der Schwarz-Roten (29.). Letztlich netzte Bruno Jerger fünf Sekunden vor der Halbzeitsirene zum 18:16-Pausenstand.

HSG behält die Oberhand

Nach dem Kabinengang legten die Gastgeber nach, stellten durch Raible auf 21:18 (34.). Doch das Auf und Ab ging auch im zweiten Abschnitt munter weiter. So kamen die Gelb-Blauen aus Lauterstein beim 21:21 abermals zum Ausgleich (37.). Die Albstädter ließen sich davon jedoch nicht beirren.

Auch dank eines gut aufgelegten Torhüter-Duos um Julian Mayer und Erik Seeger konnten sich die Hausherren ein ums andere Mal wieder absetzen – so auch in dieser Phase. Als Schmiederer 15 Minuten vor dem Ende das 26:22 für die Schwarz-Roten besorgte, sahen sich die Gäste zu einer Auszeit gezwungen.

Hausherren lassen nichts mehr anbrennen

Diese zeigte zunächst aber nur bedingt Wirkung. Zwar verkürzten die Lautersteiner auf 24:27, dezimierten sich direkt danach aber selbst. Gleich zwei SG-Akteure handelten sich eine Zeitstrafe ein. Doch auch in doppelter Unterzahl gelang es den Gelb-Blauen, auf 25:27 zu verkürzen (49.).

Angetrieben von Michael Maier schlugen die Gastgeber aber wieder zurück, erhöhten in der Schlussphase gar auf 31:26 (53.). Nun schien die Entscheidung gefallen zu sein, doch die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kämpften bis zum Schluss.

„Gut für die Psyche“

So kam Lauterstein – auch dank eines verworfenen Siebenmeters der Albstädter – in der Schlussphase noch mal etwas näher heran, der Sieg der Schwarz-Roten geriet aber nicht mehr in Gefahr. Letztlich bejubelte die HSG ein 33:31.

Während die Gäste mit der dritten Pleite in Serie weiter Boden im Aufstiegskampf verloren haben, war es für die HSG ein wichtiger Erfolg. Das weiß auch Co-Trainer Tobias Hilsenbeck: „Es war gut für die Psyche, auch mal einen Großen zu schlagen.“

Der Gegner stehe zurecht oben, so Hilsenbeck weiter, „kämpferisch war es aber eine sensationelle Leistung, daher muss ich den Jungs ein riesen Kompliment aussprechen. Jeder hat sich reingehauen und seinen Teil dazu beigetragen. Unter dem Strich geht der Sieg völlig in Ordnung.“

HSG Albstadt: J. Mayer, Seeger; Schmiederer (10), Raible (7), P. Lebherz (7/2), B. Jerger (4), L. Mayer (2), Maier (2), D. Lebherz (1), Flügel, Menger, Schurer, Hofele.

Spielfilm: 2:4, 9:8, 12:14, 18:16 – 21:21, 26:22, 31:26, 33:31.

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