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Albstadt

Viele Hände packten mit an: Naturschutz ist nicht zum Nulltarif zu bekommen

14.10.2019

Von Horst Schweizer

Viele Hände packten mit an: Naturschutz ist nicht zum Nulltarif zu bekommen

© Horst Schweizer

Einsatz für den Naturschutz: Die große Helferschar in Onstmettingen mit OB Klaus Konzelmann sowie Klaus Richert und Eugen Seyboldt vom Forst.

Der ehrenamtliche Einsatz Albstädter Bürger beim 26. Landschaftspflege- und Naturschutztag war erneut groß. Rund 120 Helfer, davon allein 40 in Onstmettingen, packten am Samstag kräftig mit an.

Seit 26 Jahren gibt es den Landschaftspflegetag. Dessen Datum am zweiten Oktobersamstag scheint Garant für gutes Wetter zu sein. So auch am Samstag, als die Arbeitseinsätze nicht nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden konnten, sondern die Helfer bei ungewöhnlich warmen Temperaturen bald ins Schwitzen kamen.

Einzigartigkeit der Alb soll erhalten werden

Viele Bürger und Touristen genießen die Albstädter Landschaft mit ihrem Wechsel von Wald, Wiesen und Wachholderheiden. Diese albtypischen und einzigartigen Flächen zu erhalten ist Ziel der Stadt. Zum Nulltarif ist so etwas nicht zu bekommen. Was früher durch intensive Landnutzung entstand, droht im Zeitalter der Globalisierung zu verbuschen und zu verwildern.

Konzertierte Aktion in allen Stadtteilen

Beim Landschaftspflegetag wurden kleinere Bäume und Sträucher aus Wacholderheiden, Feuchtgebieten oder auf Felsköpfen entfernt, um den Offenlandcharakter und die Besonderheiten dieser Biotope mit ihrem speziellen Artenspektrum zu erhalten.

Das Forstteam stand mit Rat und Tat zur Seite

Das Forstteam hatte im Vorfeld Vorarbeiten ausgeführt. Am Samstag wurde der Gehölzschnitt aus den Flächen herausgetragen und zu großen Haufen aufgeschichtet und teilweise gleich verbrannt. Ansprechpartner des Albstädter Forstteams standen an jedem Einsatzort mit Rat und Tat zur Seite.

Die Bürger packten überall bereitwillig mit an

Gearbeitet wurde in Burgfelden im Naturschutzgebiet Heersberg, am Biotop Hermannssitz in Laufen und im Heckenbiotop Jenseits Lautlingen. Helfer schwitzten in Pfeffingen im Naturschutzgebiet Roschbach, im Feuchtbiotop der Sandgrube und am Galgenfelsen in Ebingen. Gearbeitet wurde auch im Landschaftsschutzgebiet Hörnle Truchtelfingen. Zuvor gab es noch Aktionen, so durch das Gymnasium Ebingen bei der Acura-Klinik.

Auch Schüler halfen tatkräftig mit

Die größte Helferschar war wie immer in Onstmettingen. Bürger und Schüler der Klassen 8a und 8b sowie vier Neuntklässler der Schillerschule arbeiteten im Naturschutzgebiet Längenloch miteinander. Mit dabei waren Konrektor Bastian Seiz und die Klassenlehrer Alexandra Lotzer und Jochen Mayer.

Der Oberbürgermeister bedankte sich persönlich

Oberbürgermeister Klaus Konzelmann fuhr mit Oberforstrat Klaus Richert, Dienststellenleiter in Albstadt, und Amtsrat Eugen Seyboldt am frühen Morgen sechs der acht Einsatzorte an, um sich bei den Helfern zu bedanken.

Zum Schluß gab es für alle ein Vesper

„Die Leute sind bestens motiviert und voller Engagement dabei, die Stadt ist sehr zufrieden“, so das Lob des OB. Sein Dank galt allen, die sich für die Natur engagieren. Zum Wetter meinte Eugen Seyboldt, „besser kann man es sich gar nicht vorstellen“. Nach der Arbeit gab’s für die Helfer Vesper und Getränke. Man ließ es sich in gemeinsamer Runde schmecken.

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