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Obernheim

Viel Lob zum Abschied

29.01.2015

von Volker Schweizer

Nur noch wenige Tage trennen Hans-Peter Wittmer vom Ruhestand. Bei seiner Verabschiedung hat der Kassenverwalter aber versprochen, dass er bei dringendem Bedarf weiterhin kurzfristig zur Verfügung stehe.

Viel Lob zum Abschied

© Volker Schweizer

Bürgermeister Josef Ungermann (links) verabschiedete Kassenverwalter Hans-Peter Wittmer mit einem Geschenkkorb, für die Ehefrau Gabriele gab es eine Orchidee. Ein Geschenk des Obernheimer Gemeinderates überreichte der stellvertretende Bürgermeister Dr. Johannes Huber.

Ende des Monats endet Wittmers berufliche Laufbahn, die ihn vor 32 Jahren nach Obernheim geführt hat. Er wird aber stundenweise noch eine schöne Weile ins Rathaus kommen, um im Rahmen der Doppik die Vermögensbewertung und den Jahresabschluss 2014 fertigzustellen.

Alle Mitarbeiter und ehemaligen Bediensteten hatten sich am Dienstag im Rathaus eingefunden, als Bürgermeister Josef Ungermann die Ära Wittmer Revue passieren ließ. Als Mann, der anpacken könne und sich für technische Veränderungen aufgeschlossen zeige, charakterisierte Ungermann den 64-Jährigen. In den Anfangszeiten habe er das Gemeindearchiv auf Vordermann gebracht. Wittmer betätigte sich auch als Standesbeamter, als Protokollführer und als Ausschussvorsitzender bei Wahlen. Er erlebte 42 Gemeinderäte und drei Bürgermeister als Vorgesetzte.

Nicht nur von der Zusammenarbeit mit Wittmer zeigte sich Ungermann angetan. Überhaupt lobte er die effektive Arbeitsweise in „unserem kleinen Team“. Bei Problemen habe Hans-Peter Wittmer als Bindeglied zwischen Bürgermeister und Personal fungiert. „Du hast viel für Obernheim geleistet“, lautete das Fazit des Bürgermeisters. In seinen Dankesworten erwähnte er auch Wittmers Einsatz bei der Herausgabe des Heimatbuches und der historischen Kalender.

Mit Bürgermeister Josef Ungermann sei er meistens auf der gleichen Wellenlänge gewesen, resümierte Hans-Peter Wittmer, unter ihm habe die Arbeit wieder Spaß gemacht. Das partnerschaftliche Miteinander mit dem Obernheimer Gemeinderat hob er ebenfalls hervor. Für das „herzliche Verhältnis“ bedankte sich Wittmer bei seinen Kollegen: „Der Betrieb ist stets ohne laute Worte vonstatten gegangen.“

Die „Nachsitzungen“ fanden meist ohne den Kassenverwalter statt. Schon zu Beginn seines Berufslebens habe er sich zum Ziel gesetzt, nie nach 22 Uhr einzukehren. In Obernheim wird öfters mal länger getagt, einmal, so erinnerte sich Wittmer, dauerte eine Sitzung sogar bis nach 1 Uhr.

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