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Balingen

TSG-Trainer Ralf Volkwein vor der Heimspiel-Premiere: „Wir müssen das Positive mitnehmen“

01.08.2019

Von Marcel Schlegel

TSG-Trainer Ralf Volkwein vor der Heimspiel-Premiere: „Wir müssen das Positive mitnehmen“

© Eibner

Am Freitagabend steht für die TSG Balingen (im Bild Patrick Lauble) das erste Heimspiel in dieser Saison gegen die U 23 der TSG Hoffenheim an.

Zum ersten Balinger Heimspiel in dieser Saison kommt am Freitag (19 Uhr) die U23 der TSG 1899 Hoffenheim in die Bizerba-Arena.

Der Treffer saß – und das doppelt: Am ersten Spieltag der neuen Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest musste die TSG Balingen vergangene Woche beim FSV Frankfurt eine 1:2-Niederlage einstecken. Die beschäftigt Trainer Ralf Volkwein auch Tage danach noch. Denn: Beide Gegentore fielen in der Nachspielzeit. Und: Eines davon war irregulär.

1:1 geht Foul an Lukas Foelsch voraus

Dem Gegentreffer zum Ausgleich war ein Foul an Balingens Lukas Foelsch vorangegangen, welches vom Schiedsrichter ungeahndet blieb. Foelsch, dem zuvor die Balinger Führung gelungen war, bekam von seinem Gegenspieler einen Treffer ins Gesicht und die TSG einen ins Tor. „Das müssen die Schiedsrichter einfach sehen, sie hatten freie Sicht“, sagt Volkwein, „für uns ist das bitter: Wir hatten 90 Minuten sehr viel investiert und dann kippt das Spiel in wenigen Sekunden.“

Volkwein kritisiert seine Truppe

Gleichwohl, dass sich die Balinger nach dem 1:1 und den anschließenden hektischen Diskussionen mit dem Schiedsrichter dann auch noch das 1:2 einfingen, müsse sich seine Truppe selbst ankreiden. „Das darf nicht passieren, wir müssen mindestens mit einem Punkt rausgehen“, erklärt Volkwein, um das Frankfurt-Spiel dann auch auf sich beruhen zu lassen.

Denis Epstein mit gutem Einstand

Sein Pflichtspieldebüt im Trikot der TSG Balingen feierte in Bornheim Denis Epstein. Der 33-jährige Ex-Profi kam erst Mitte der zweiten Halbzeit, hatte weder viele Ballkontakte noch auffällige Szenen. Dennoch vermittelte Epstein einen Eindruck, wie der erst- und zweitligaerfahrene Kölner seine Rolle in der Balinger Amateurelf interpretieren könnte: als erfahrener Leitwolf.

„Das stößt einen Lernprozess an“

Er war es, der sich bei strittigen Szenen mit dem Schiedsrichter unterhielt oder die Streithähne zu trennen versuchte. Die Niederlage bei seinem Ex-Klub beschreibt Epstein als „sehr unglücklich.“ Die Mannschaft jedoch sei noch jung. „Da kann so etwas passieren, auch wenn es nicht passieren sollte“, sagt der Linksaußen. Epstein indes sieht den Last-Minute-Knockout am Bornheimer Hang konstruktiv. „Ich glaube, es ist besser, wenn einer unerfahrenen Mannschaft so etwas früh in der Saison passiert. Das stößt einen Lernprozess an.“

Volkwein will ersten „Dreier“

Volkwein sieht das nicht anders. „Wir müssen das Positive mitnehmen und uns aufs nächste Spiel konzentrieren.“ Dieses bestreitet die TSG heute Abend (19 Uhr, Bizerba-Arena) gegen die U 23 der TSG 1899 Hoffenheim, die zum Auftakt mit 1:2 gegen den Drittliga-Absteiger VfR Aalen verlor. „Das erste Saisonspiel ist immer eine Standortbestimmung“, sagt Volkwein. „Unsere jüngste Leistung stimmt mich optimistisch.“ Nun wolle man vor einer „hoffentlich stattlichen Kulisse“ den erste „Dreier“.

Marc Pettenkofer fällt wohl aus

Gut möglich, dass der Balinger Trainer dann wieder auf seinen Kapitän zurückgreifen kann: Nils Schuon, den ein entzündetes Knie plagt, trainierte diese Woche wieder intensiver. Nicht zur Verfügung steht definitiv der Gelb-Rot-gesperrte Jonas Fritschi – und auch Marc Pettenkofer (muskuläre Probleme) muss wohl passen.

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