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Rosenfeld

Singen zum Geburtstag: Vier Chöre gratulieren dem Täbinger Männergesangverein musikalisch.

02.06.2019

Von Klaus May

Singen zum Geburtstag: Vier Chöre gratulieren dem Täbinger Männergesangverein musikalisch.

© Klaus May

Der Posaunenchor im Einsatz.

Der Täbinger Männergesangverein hat 140 Jahre auf dem Buckel. Jetzt gab es ein beeindruckendes Jubiläumskonzert in der Kasthanskirche.

Mit einem grandiosen Kirchenkonzert feiert der Männergesangverein am Samstag sein Jubiläum. Fünf Chöre gestalteten das anspruchsvolle und vielseitige Programm mit und die Zuhörer waren von den Vorträgen begeistert.

Majestätische Klänge

Mit „Prelude“ von Marc-Antonie Charpentier eröffnete der Posaunenchor mit majestätischen Klängen den Konzertabend in der vollbesetzten Karsthanskirche. Mit bewegenden Worten hieß Vorsitzender Hermann Sautter die vielen Zuhörer willkommen und freute sich besonders, dass die „Arnold-Chöre“ aus Rosenfeld zum Jubiläum des ältesten Vereins in Täbingen gekommen waren. „Die Zusammenarbeit zwischen den Chören funktioniert sehr gut“ so Hermann Sautter, „manche Mitglieder wirken sogar in mehreren Chören mit“.

Brillant und stimmgewaltig

Brillant und stimmgewaltig sang der Jubiläumschor unter Fritz Arnold unter anderem „Rundblick, Weitblick, Ausblick“ von Jochen Rieger und „Singt Dankeslieder“ von Klaus Heizmann. Fein abgestimmt waren die Register bei „Jesus Christ, you are my life“ oder bei „Großer Gott wir loben Dich“ in einer Bearbeitung von Fritz Arnold.

Viel Beifall für Kirchenchor

Einen bemerkenswerten Auftritt präsentierte auch der Kirchenchor aus Rosenfeld, wiederum unter der Leitung von Fritz Arnold. „Gott singe mich, ich will dein Lied sein“ von Kurt Grahlie oder auch „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ in einer Bearbeitung von Emil Janssen wurden mit viel Beifall honoriert. Die Konzertbesucher waren dann noch eingeladen mitzusingen bei der Kurzkantate „Nun danket alle Gott“.

Israelisches Liedgut

Aus israelischem Liedgut entstammten die Vorträge des Kirchenchors Täbingen unter der Leitung von Beate Vöhringer. Zum Besten gegeben wurde der Kanon: „Hineh ma trad“, oder auch „Yedid nefesch“. Pfarrer Dr. Martin Brändl stellte in der Lesung einen Text des Propheten Jesaia in den Mittelpunkt und freute sich darüber, dass Musik etwas Neues darstellt und den Menschen die Augen öffnet.

Im zweiten Teil des Konzertes wirkte der Posaunenchor unter der Leitung von Horst Völkle gleich zwei Mal mit. Beim Vortrag von „Oregon“ von Jacob de Haan oder der „Pop-Serenade“ von Michael Schütz kamen zahlreiche Rythmusinstrumente zum Einsatz.

Dank für langjährigen Einsatz

Hermann Sautter erinnerte zwischen den Vorträgen an die ehemaligen Sänger, dankte vor allem Willi Sautter für seinen jahrzehntelangen Einsatz und beschrieb die schwierigen Umstände im Krieg. Er lobte alle Chorleiter, die gute Leistungen in Täbingen erzielen, Horst Völkle seit 42 Jahren, Fritz Arnold seit 34 Jahren und Beate Vöhringer seit 16 Jahren.

Pop-Chor tritt auf

Einen lebendigen Vortrag gaben die Sänger des Pop-Chors aus Rosenfeld unter der Leitung von Fritz Arnold. „Heaven is in my heart“ von Berthold Engel oder „Anker in der Zeit“ von Hans-Joachim Eißler stießen auf großes Wohlgefallen beim Publikum. Einen Art Geburtstagschor stellte der Pop-Chor und der Kirchenchor Rosenfeld zusammen und brachten unter anderem „Das wünsch ich dir“ vom Martin Buchholz zum Vortrag. Glückwünsche und ein Präsent gab es auch von Axel Märklin von der Kirchengemeinde Täbingen. Der Männergesangverein gestaltet jedes Jahr den Erntedankgottesdienst und den Silvestergottesdienst mit.

Ein bewegender Auftritt

Einen bewegenden Auftritt gab es dann am Ende des Konzertes mit allen Sängern, die die Stücke „Siyahamba“, eine afrikanische Weise, und „Du bist heilig“ von Per Harling interpretierten. Die Zuhörer waren so begeistert, dass die Zugabe lautstark eingefordert wurde. Zum weiteren Feiern traf man sich anschließend im Täbinger Pfarrgarten, wo die Liacht-Hexa die Bewirtung übernahmen.

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