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Aldingen

Schwerer Unfall auf der B14 bei Aldingen: 19-Jährige tot, Säugling verstirbt in Klinik

11.06.2019

von NRWZ

Schwerer Unfall auf der B14 bei Aldingen: 19-Jährige tot, Säugling verstirbt in Klinik

© Peter Arnegger

Bei dem schweren Unfall bei Aldingen starb ein Verkehrsteilnehmer.

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 14 zwischen Rottweil und Spaichingen ist am Dienstagabend eine 19-jährige Autofahrerin getötet worden. Mehrere Personen wurden nach Angaben der Neuen Rottweiler Zeitung (NRWZ) bei dem Unfall schwer verletzt. Am Freitag verstarb der Säugling.

Update: Der Säugling, der bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt wurde, verstarb am frühen Freitagmittag in einer Tübinger Spezialklinik. Das teilt die Polizei mit.

Die Beamten der Verkehrspolizei suchen nach wie vor Zeugen zu diesem Unfall. Diese werden dringend gebeten sich unter Telefon 0741 348790 zu melden.

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B14 Nähe Aldingen ist am Dienstag, gegen 16.50 Uhr, eine 19-Jährige getötet worden. Drei Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein Säugling, der sich in akuter Lebensgefahr befindet.

Die Polizei hat noch am Abend den Unfallablauf rekonstruiert. Demnach ist die 19-jährige Fahrerin eines im Kreis Tuttlingen zugelassenen Opel Corsa von Rottweil kommend in einer langgezogenen Linkskurve zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.

Frontalzusammenstoß mit Gegenverkehr

Sie touchierte die rechte Leitplanke und zog dann offenbar stark nach links. Auf der Gegenfahrbahn prallte sie mit ihrem Kleinwagen gegen einen mit drei Personen besetzten Audi.

Der Corsa wurde durch den wuchtigen Frontalaufprall um mehrere Meter zurück geschleudert. Die Fahrerin, die angegurtet gewesen ist, hatte nach Angaben eines Polizeisprechers keine Chance. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Im entgegen kommenden Audi, ebenfalls im Kreis Tuttlingen zugelassen, hatte ein Ehepaar mit seinem wenige Monate alten Baby gesessen. Fahrer und Beifahrerin, 28 und 25 Jahre alt, sind beim Zusammenprall schwer verletzt worden, beide mussten mit schwerem Gerät von der angerückten Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Aktuell sind sie nicht in Lebensgefahr.

Der Kombi ist durch den Zusammenprall um 180 Grad gedreht worden. Beide Autos kamen im Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stillstand.

Säugling in höchst kritischem Zustand

Der wenige Monate alte Säugling befinde sich am Mittwochmorgen, dem Tag nach dem Unfall, weiter in einem höchst kritischen Zustand, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Tuttlingen zur NRWZ. Er war mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 11“ in eine Spezialklinik geflogen worden.

Die Personalien dreier Ersthelferinnen, die den Säugling aus dem stark beschädigten Audi retteten, waren der Polizei zunächst ebenso wenig bekannt wie die Identität eines Autofahrers, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls mit seinem Fahrzeug in unmittelbarer Nähe befunden hat.

Ersthelfer melden sich – weiter Zeugen gesucht

Mittlerweile haben sich die drei Ersthelferinnen sowie weitere Personen, die unmittelbar nach dem Geschehen am Unfallort eintrafen, gemeldet. Allerdings sind der Polizei bislang keine Personen bekannt, die den Unfallablauf beobachtet haben. Sollte jemand Augenzeuge des Unfalls sein, wird er dringend gebeten sich bei der Verkehrspolizei in Zimmern, Tel. 0741/34879–0, zu melden.

Die Straße ist für die Rettungsmaßnahmen voll gesperrt worden. Im Einsatz war etwa die Feuerwehr Aldingen-Aixheim komplett mit fünf Fahrzeugen unter dem Kommando von Gerd Borchert. Das DRK war mit mehreren Rettungswagen aus Rottweil und dem Kreis Tuttlingen angerückt.

Belastender Einsatz

Als Kreisbrandmeister Tuttlingen machte sich Andreas Narr ein Bild von den Rettungsarbeiten. Es sei ein belastender Einsatz für seine Kameraden, sagte er der NRWZ. Massiv hatten diese einem der beiden am Unfall beteiligen Wagen mit schwerem Gerät beikommen müssen, um etwa den eingeklemmten Fahrer zu befreien.

Die Identitäten der Beteiligten im Audi hatte zunächst noch nicht zweifelsfrei festgestanden. Sie ist inzwischen geklärt. Es handelt sich um eine junge Familie.

Ein Sachverständiger wurde von der Staatsanwaltschaft Rottweil mit der Untersuchung des Unfallgeschehens betraut. Der Sachschaden beträgt rund 45.000 Euro.

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