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Sigmaringen

Schlüsseldienst verlangt über 1000 Euro

31.01.2019

von Polizei

Wegen Verdachts des Wuchers ermittelt die Polizei gegen einen 32-jährigen Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes.

Eine 56-jährige Frau sperrte sich am Montag gegen 22.15 Uhr aus ihrer Wohnung in Bad Saulgau aus. Über eine Internetseite wurde ihr ein 24-Stunden-Schlüsselnotdienst vermittelt, den sie beauftragte.

Nach der Türöffnung stellte der Mitarbeiter eine Rechnung von über 1000 Euro und verlangte eine sofortige Bezahlung mittels Kartenzahlung. Nach Auskunft der Pressestelle des Polizeipräsidiums Konstanz habe die Frau die überhöhte Rechnung mittels Kartenzahlung beglichen.

Erst nachdem der Mitarbeiter weg war, rief die Frau die Polizei an, die inzwischen die Identität des 32-Jährigen festgestellt hat. Der Schlüsselnotdienst komme nicht aus Bad Saulgau und Umgebung, sondern offensichtlich von weiters her, informiert die Polizei.

Die Polizei rät, trotz der Notsituation einen kühlen Kopf zu bewahren. Betroffene sollten gleich beim ersten Anruf erfragen, von wo der Monteur kommen wird. Vor der Auftragsvergabe empfiehlt es sich, nach einem verbindlichen Komplettpreis für die Türöffnung einschließlich der Anfahrtskosten und etwaiger Zuschläge zu fragen.

Wer nicht genügend Bargeld zur Verfügung hat, sollte auf eine Zahlung per Rechnung bestehen. Sollte der gerufene Handwerker drohen, die Türe wieder zu verschließen, sofern nicht bezahlt wird, sollten Betroffene ohne zu zögern die Polizei zu Hilfe rufen.

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