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Rückenwind aus dem Akku: Mobil mit E-Bikes, Pedelecs & Co.

08.07.2019

von pd-f/red/jas

Rückenwind aus dem Akku: Mobil mit E-Bikes, Pedelecs & Co.

© www.flyer-bikes.com | pd-f

Umgangssprachlich werden mit E-Bike meist alle elektrisch betriebenen Fahrräder bezeichnet. Wenn man‘s ganz genau nimmt, sind die meisten damit gemeinten Zweiräder allerdings Pedelecs.

Verkaufsrekord für die elektrobetriebenen Fahrräder: 2018 rollten deutschlandweit knapp eine Million E-Bikes aus den Fahrradshops.

E-Bikes gehören inzwischen längst zum Alltag auf deutschen Straßen. Ob in der Freizeit, für den Weg zur Arbeit, als Sportgerät oder Alternative für den Warentransport in unseren chronisch verstopften Städten, das E-Bike bietet attraktive Lösungen für viele Bereiche.

Und auch das Image, das E-Bike sei nur etwas für Senioren, hat sich gewandelt. Die Hersteller haben reagiert und attraktive Modelle für jedes Alter und jeden Einsatzzweck im Angebot – vom Cityrad mit niedrigem Einstieg bis zum Hightech-Mountainbike.

Das elektrische Fahrrad macht es dem Automobil vor

Die aktuellen Marktzahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV e. V.) beweisen: Das Fahrrad ist weitaus schneller als das Auto – wenn es um verkaufte Elektrofahrzeuge geht. E-Bikes sind Verkaufsschlager und Motor der deutschen Fahrradindustrie.

Die stückzahlmäßigen Zuwächse sind jedes Jahr aufs Neue zweistellig. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 980.000 E-Bikes verkauft. Das ist ein Plus von 36 Prozent.

Mahnung für bessere Infrastruktur

Der Verband geht davon aus, dass der Anteil an Elektrorädern in den nächsten Jahren weiter steigen und bald über ein Drittel der verkauften Räder ausmachen wird.

Um die positive Entwicklung hin zur Verkehrswende weiter zu befeuern, bedarf es jedoch besserer Radinfrastruktur, so Branchenexperten.

Fast alle Fahrradmodelle gibt es auch elektrisch

Die Gründe für den Boom bei den Verkäufen sind vielzählig. Die Innovationen der deutschen E-Bike-Industrie faszinieren. Vollintegrierte Akkus und Antriebe, optisch ansprechendes Design oder hochwertige Werkstoffe sind Attribute, die die Attraktivität der Zweiräder ausmachen, heißt es im Zahlen-Daten-Fakten-Bericht des ZIV.

Hinzu kommt, dass mittlerweile fast alle Modellgruppen elektrifiziert sind. Selbst Renn-, Jugend- oder Liegeräder und sogar Scooter sind inzwischen mit elektrischer Unterstützung erhältlich. Somit wird das E-Bike für immer mehr Käufergruppen interessant. Wichtig bei allen: Helm aufsetzen. Auch wenn es nicht für alle Modelle eine Helmpflicht gibt.

Mit dem Rad zur Arbeit fahren wird immer öfter gefördert

Immer noch großes Potenzial und viel Luft nach oben sieht der Zweirad-Industrie-Verband bei der Nutzung des E-Bikes für den täglichen Weg zur Arbeit. Da Fahrräder und E-Bikes gesetzlich dem Dienstwagen gleichgestellt sind, können Unternehmen ihren Mitarbeitern das Fahrzeugleasing zu sehr attraktiven Konditionen realisieren.

Gut für‘s Klima, gut für die Gesundheit

Die Vorteile liegen auf der Hand: Parkplatzprobleme gehören der Vergangenheit an. Außerdem ist man nicht auf das Auto angewiesen, die Kosten für Kraftstoff fallen also beim Weg zur Arbeit weg. Außerdem tun Arbeitnehmer gleich auf dem Weg zur Arbeitsstelle etwas für ihre Gesundheit.

Und wenn eine Steigung auf der Strecke liegt oder der Weg relativ lang ist, gibt‘s Unterstützung vom „Rückenwind“ aus dem Akku. Verschwitzt anzukommen, ist also ebenfalls passé.

Dieser und weitere Artikel mit Tipps rund ums Energiesparen, Nachhaltigkeit und Ökologie sind in der Sonderbeilage ZAK grün am 4. Juli erschienen. Hier geht‘s zum Download.

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