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Dotternhausen

Plettenbergabbau: Den Fröschen wird das Wasser knapp

21.04.2015

von Lydia Wania-Dreher

Für Bauarbeiten ließ die Firma Holcim Wasser aus dem Plettenbergsee ab. Die Bürgerinitiative ist enttäuscht über das rücksichtslose Verhalten.

Plettenbergabbau: Den Fröschen wird das Wasser knapp

© Privat

Dieses und weitere Bilder ließ ein besorgter Naturschützer der Bürgerinitiative Pro Plettenberg zukommen. Es zeigt den Rest des einen Sees auf dem Plettenberg sowie darin schwimmender Laich.

Der Bürgerinitiative (BI) Pro Plettenberg wurden am Montag Fotos zugeschickt, die den Rest des einen Sees auf dem Plettenberg am Sonntag zeigen. Viele tote Frösche und vertrockneter Laich liegen auf dem Schotter. Die Sprecher der BI sind enttäuscht über den rücksichtslosen Umgang mit den Tieren in der Laichzeit.

In einer Mitteilung erklärt Holcim Süddeutschland: „Bei den planmäßigen Bauarbeiten für das Wasserbauwerk auf dem Plettenberg wurde viel Aufwand betrieben, um den Bach nicht weiter einzutrüben – das meiste Wasser blieb auf dem Berg. Das Becken an der Steinbruchkante wurde vergangene Woche im Zuge der Bauarbeiten abgesenkt – sprich der Beckenboden ist noch mit Wasser bedeckt. Für Frösche gibt es noch genügend Ausweichmöglichkeiten. Der Holcim-Verantwortliche für die Steinbrüche, Andreas Junginger, hat am Freitag den Fortschritt der Bauarbeiten genauso wie das Umfeld – die Seen – begutachtet und konnte dabei keinen Froschlaich entdecken.“

Ausschließen ließe sich so eine Situation jedoch nicht, so die Auskunft der Holcim-Pressestelle. Man gehe der Sache aber nach.

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