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Handball

Perspektivteam in Hochform: Fromstarke Konstanzer gastieren im „Fuchsbau“

21.11.2019

Von Daniel Drach

Perspektivteam in Hochform: Fromstarke Konstanzer gastieren im „Fuchsbau“

© Moschkon

Jonas Lösch (im Bild) fällt bei den „Füchsen“ am Wochenende gegen Konstanz 2 erneut aus. „Wir werden aber 14 fitte Spieler zur Verfügung haben“, verspricht TVW-Coach René Wismar.

Mit der HSG Konstanz 2 reist am Wochenende der Tabellendritte an. Die „Füchse“ wollen im Rahmen ihres Sponsorentags aber unbedingt siegen.

Es wird keine einfache Partie für den TV Weilstetten. Der Gast kommt nach zuletzt neun Spielen ohne Niederlage mit viel Selbstvertrauen. Dennoch haben sich die „Füchse“ am Samstagabend (20 Uhr) viel vorgenommen.

Bereits in der Vorsaison spielte die Reserve-Mannschaft der HSG Konstanz – damals als Aufsteiger – eine gute Rolle in der Baden-Württemberg Oberliga. Vor allem zu Rundenbeginn lief es für das junge Bodensee-Aufgebot fast schon beängstigend gut.

Positive Erinnerungen für die „Füchse“

Das Perspektivteam entschied die ersten acht Partien in der neuen Spielklasse allesamt für sich. Dann gastierten die „Füchse“ in Konstanz – und fügten dem Mitaufsteiger beim 29:28 die erste Niederlage zu. Während die Weilstetter in der Folge gegen den Abstieg kämpften, beschloss die HSG-Reserve die Runde als starker Dritter.

In der aktuellen Spielzeit knüpft der Unterbau des Zweitligisten an die Leistungen aus dem Vorjahr an. Trotz einiger Verletzungssorgen – so musste sogar Coach Matthias Stocker notgedrungen sein Comeback geben – sind die Konstanzer nach elf absolvierten Spieltagen erneut Dritter des BWOL-Tableaus. 16:6 Punkte zieren die Bilanz des Bodensee-Teams.

HSG korrigiert Stotterstart

Dabei startete die HSG zunächst nicht gut in die Saison, musste sich zum Auftakt zweimal geschlagen geben. Mittlerweile ist die Stocker-Truppe jedoch bereits seit neun Spielen ungeschlagen. Zuletzt zeigte sie auch Herrenberg seine Grenzen auf, siegte zu Hause klar mit 34:27.

Die Weilstetter mussten sich dagegen jüngst dem Tabellenführer aus Pforzheim mit 27:31 beugen. Dabei machten die personell angeschlagenen „Füchse“ jedoch vieles richtig, verkauften sich teuer – letztlich machte aber auch die individuelle Qualität des noch ungeschlagenen Primus den Unterschied.

TVW visiert Zählbares an

Mit 11:11 Zählern rangiert der TVW aber weiterhin im Mittelfeld, ist im Soll. Fünf Spiele stehen vor dem Jahreswechsel noch an. „Wenn wir bis Weihnachten eine ausgeglichene Bilanz haben können wir zufrieden sein“, findet TVW-Coach René Wismar, „das wäre eine gute Grundlage für die Rückrunde. Bisher haben wir die Punkte geholt, die wir holen mussten. Leider sind positive Ausreißer gegen die Topteams ausgeblieben.“

Dies soll sich nun ändern. „Wir wissen, dass sie derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmen“, sagt der Weilstetter Kommandogeber über den Gegner, „aber daheim wollen wir natürlich gewinnen. Zudem ist Sponsorentag. Das ist noch mal ein zusätzlicher Ansporn, da die Halle da immer prall gefüllt ist.“ Die junge Konstanzer Mannschaft sei seiner nicht unähnlich, weiß Wismar, „sie spielen auch einen schnellen Handball. Da müssen wir alle Kräfte bündeln, um zu punkten.“

Stocker bremst HSG ein

Doch auch im HSG-Lager ist der Respekt vor den „Füchsen“ groß. „Die Serie ist toll, ist schön“, sagt Coach Stocker, warnt sein Team jedoch im gleichen Atemzug, „aber jetzt haben wir ein extrem unangenehmes und schweres Auswärtsspiel gegen Weilstetten vor uns.“

Der TVW habe „eine spielstarke Mannschaft, die einen schnellen Ball spielt und schwer auszurechnen ist.“ Bleibt abzuwarten, welches Team im „Fuchsbau“ die Oberhand behält.

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