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Balingen

Mehr Überblick für die Weilstetter Kreuzung: Räte wollen den „Anker“ lichten

21.05.2019

Von Nicole Leukhardt

Mehr Überblick für die Weilstetter Kreuzung: Räte wollen den „Anker“ lichten

© Nicole Leukhardt

Ein unübersichtlicher Unfallschwerpunkt trotz Nordwestumgehung: Die Weilstetter Ankerkreuzung.

Eine zweite Verkehrsinsel, eine flachere Einbiegespur: Das Balinger Tiefbauamt zeigt den Weilstetter Ortschaftsräten in zwei Varianten, wie die neuralgische Ankerkreuzung entschärft werden könnte.

Der Weilstetter Ankerkreuzung eilt kein besonders guter Ruf voraus. Wo sich Tieringer Straße, Untere Dorfstraße und Rottweiler Straße treffen, scheppert es regelmäßig. Ein wenig Entlastung hat die neue Nordwest-Umfahrung für den zweitgrößten Balinger Teilort zwar gebracht. „Aber ich glaube, viele haben die neue Strecke am Ortskern vorbei noch nicht verinnerlicht“, sagt Klaus Hahn, Weilstettens stellvertretender Ortsvorsteher. Vor allem beobachte er häufig, dass Lastwagen bis zu Ankerkreuzung durch den Ort fahren und erst dort rechts in Richtung Rottweil abbiegen.

Eine Verkehrsschau soll die Fakten aufzeigen

Weil gefühlt aber nicht gezählt ist, soll eine Verkehrsschau in Kürze mit nackten Zahlen zeigen, wie sich die Umfahrung tatsächlich auf das Verkehrsaufkommen am Anker auswirkt.

Auch an die Ortschaftsräte wird die Bitte um Entschärfung der neuralgischen Kreuzung immer wieder herangetragen. „Die Ankerkreuzung ist regelmäßig Thema in den Sitzungen“, erzählt Klaus Hahn.

Im vergangenen Jahr hat der damalige Tiefbauamtsleiter Eduard Köhler mit den Ortschaftsräten schon einmal an der Kreuzung über die möglichen Veränderungen diskutiert. Nun hat die Stadtverwaltung zwei denkbare Lösungen für das Verkehrsproblem ausgearbeitet. Beide Varianten sehen die Rundumerneuerung der Gehwege und Bordsteine vor. Ebenso neu in den Vorschlägen: Die große Verkehrsinsel, die an der Kreuzung die Rottweiler Straße in zwei Spuren trennt, soll für Fußgänger einen ebenen Durchgang bekommen.

Eine zweite Insel als Querungshilfe

Die zweite Variante geht noch einen Schritt weiter: Auch etwa auf Höhe der Bushaltestelle in der Tieringer Straße soll eine Verkehrsinsel als Querungshilfe dienen. Um sie realisieren zu können, schwebt der Stadt der Skizze des Tiefbauamts zufolge vor, ein Stück der Ecke zwischen Unterer Dorfstraße und Tieringer Straße zu kaufen und damit die Ausfahrt aus der Unteren Dorfstraße nach rechts zum Kreisverkehr abzuflachen.

Generell müsse man ohnehin über die Position der Bushaltestelle sprechen, so Hahn. „Eventuell ändert sich die gesamte Streckenführung“, sagt er. Mit neuem Kreisel und neuer Umfahrung sei noch lange nicht das Ende der baulichen Fahnenstange erreicht: „In Weilstetten ist alles im Wandel“, sagt der stellvertretende Ortsvorsteher.

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