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Balingen

Keine Wintertransfers: TSG Balingen baut auf Bestehendes

01.12.2018

von Marcel Schlegel

Die TSG holt in der Winterpause keine neuen Spieler, wie Cheftrainer Ralf Volkwein schon zuletzt andeutete.

Auch Egon Welther wiederholte den Entschluss des Regionalligisten, in der Rückrunde ausschließlich auf bestehendes Personal zu setzen. „Wir werden nicht auf dem Transfermarkt tätig“, sagt der Spielleiter des Aufsteigers. „Es sei denn, ein Spieler sollte unverhofft länger ausfallen.“

Der bestehende Kader sei qualitativ wie quantitativ stark und gefestigt genug, dass man von externen Neuzugängen absehen könne, so Welther. Man werde am Balinger Weg festhalten, nur dann einen Spieler zu verpflichten, wenn dieser ins Teamgefüge passe und der Mannschaft auch direkt weiterhelfen könne, so der Steiner.

Mit Kevin Keller und Lukas Foelsch werden zwei Langzeitverletzte in der Rückrunde wohl wieder zum Team stoßen. „Für uns sind das quasi Neuzugänge“, sagt Volkwein. „Wir werden mit Kevin gemeinsam ausloten, inwieweit es für ihn nach einer so langen Verletzungspause Sinn macht, direkt wieder voll ins Training einzusteigen“, sagt Welther.

Der 34-Jährige übernahm bei der TSG im September das Amt des Spielleiters und des Teammanagers. Er folgte auf Felice Di Lucia, der aus beruflichen Gründen kürzertrat. Welther, im Hauptberuf Außendienstler, hat sich mittlerweile in seiner neuen Position eingelebt. „Die Arbeit macht sehr viel Spaß“, sagt der Sickinger, der schon vor seiner offiziellen Ernennung hier und da ausgeholfen und sich mit den Vereinsstrukturen vertraut gemacht hatte. „Ich wusste, was auf mich zukommt – und konnte mich gut darauf vorbereiten.“

Die Einarbeitung sei unkompliziert verlaufen. „Es ist dennoch eine zeitintensive Aufgabe“, so Welther, der sich insbesondere mit Marc Schuster, dem Sportlichen Leiter der Balinger Nachwuchsteams, austauscht. Auch mit Spielern und Trainerstab führte er bereits zahlreiche Einzelgespräche. „Mir ist wichtig, dass die Zusammenarbeit auf Vertrauen und Ehrlichkeit basiert. Das habe ich auch in den Gesprächen gesagt.“

Welthers Aufgabengebiet besteht zum einen aus dem Betreuen der Kaderplanung. In Absprache mit dem Trainerteam übernimmt er auch die Planung der Auswärtsspiele, organisiert die Anreise, hält vorab mit den Gegnern Rücksprache. Zudem fungiert er als Bindeglied zur U 23.

„Trainer Joachim Koch und Teammanager Nicco Walter geben uns Feedback, wie sich die in der U 23 eingesetzten Spieler schlagen oder darüber, wer aus der zweiten Mannschaft eine Chance im Regionalliga-Kader erhalten sollte.“ Ein großes Augenmerk legt er auf die „strategische Planung. Wir wollen ein Konzept für die erste Mannschaft entwickeln, in dem wir klare Ziele, Vorgaben und Visionen verankern.“

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