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Schömberg

Großeinsatz in Schömberg: 26-Jähriger ertrinkt am späten Abend im Stausee

31.08.2019

von Polizei

Großeinsatz in Schömberg: 26-Jähriger ertrinkt am späten Abend im Stausee

© Niklas Pahl

Rettungskräfte waren am Stausee in Schömberg im Großeinsatz (Symbolfoto).

Tragischer Unglücksfall am späten Freitagabend: Ein Großaufgebot an Rettungskräften fand einen 26-Jährigen leblos auf dem Grund des Stausees.

Am Freitagabend um kurz nach 22 Uhr begab sich ein 26-jähriger Mann laut Polizei vom Strandbad aus zum Schwimmen in den Schömberger Stausee.

Als er sich mehrere Meter vom Ufer entfernt hatte, vernahmen seine am Ufer zurückgebliebenen Freunde plötzlich Hilferufe.

23-Jähriger versucht seinen Freund zu finden

Ein 23-Jähriger sprang in den See, um seinem Freund zu helfen, konnte ihn laut Polizei jedoch in der Dunkelheit nicht auffinden.

Taucher der DLRG, Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte waren daraufhin im Großeinsatz. Neben Booten kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Polizisten überprüften den Uferbereich aus dem Hubschrauber mit der Wärmebildkamera und leuchteten den See für die Suchkräfte aus.

Taucher finden den 26-Jährigen leblos

Um kurz vor Mitternacht fand ein Taucher den 26-Jährigen mehrere Meter unter der Wasseroberfläche am Grund des Sees und brachte ihn an Land.

Rettungskräfte versuchten, den jungen Mann wiederzubeleben – jedoch ohne Erfolg. Der Notarzt konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Das teilt die Polizei mit.

Tauchergruppen und Rettungskräfte im Großeinsatz

Die Feuerwehr Schömberg mit der Abteilung Schörzingen war mit 43 Einsatzkräften vor Ort.

Die Tauchergruppen der Feuerwehr Mengen und der Berufsfeuerwehr Reutlingen sowie der DLRG hatten zusammen 31 Kräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 12 Kräften im Einsatz, das Polizeipräsidium Tuttlingen mit sechs Beamten sowie den Hubschrauber.

Schaulustige bringen Verkehr zum Erliegen

Auch Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger und Kreisbrandmeister Stefan Hermann machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Schaulustige brachten den Verkehr auf der Stauseestraße laut Polizei kurzzeitig zum Erliegen, behinderten die Rettungskräfte aber nicht.

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