Albstadt

Geflüchtete: Infoveranstaltung zu Ebinger Kreissporthalle findet in Walter-Groz-Schule statt

19.10.2023

von Pressemitteilung

Geflüchtete: Infoveranstaltung zu Ebinger Kreissporthalle findet in Walter-Groz-Schule statt

© Hannah Irion

Die Kreissporthalle in Ebingen soll zur Ankunftsstation für Geflüchtete werden.

Statt wie angekündigt, wird die Infoveranstaltung zur geplanten Ankunftsstation in der Ebinger Kreissporthalle nicht in der Festhalle, sondern im Foyer der Walther-Groz-Schule stattfinden. Das teilt das Landratsamt in einer Pressemitteilung mit.

Die für Dienstag, 24. Oktober, vorgesehene gemeinsame Infoveranstaltung des Landratsamts Zollernalbkreis und der Stadt Albstadt zur Umnutzung der Kreissporthalle in Ebingen als Ankunftsstation für Geflüchtete wird verlegt. Das teilt das Landratsamt in einer Pressemitteilung mit.

Jetzt im Schulfoyer, statt in der Festhalle

Aus organisatorischen Gründen könne sie nicht in der Festhalle Ebingen ausgerichtet werden. Stattdessen wird sie im Foyer der Walther-Groz-Schule – unweit der Kreissporthalle – stattfinden, heißt es. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Auf Nachfrage, was mit „organisatorischen Gründen“ genau gemeint sei, stellt die Pressesprecherin der Stadt Albstadt, Mona Lehmann, klar: „Mehr können wir dazu nicht sagen“.

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Die Informationsveranstaltung richte sich in erster Linie an alle, die von der Umnutzung der Halle direkt betroffen sind – Schüler, Vereine und Anlieger, so das Landratsamt. Landrat Günther-Martin Pauli und Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer sowie weitere Vertreter des Landratsamts und der Stadtverwaltung würden das Vorhaben sowie die Gründe dafür erläutern und stünden für Fragen zur Verfügung.

Was geplant ist

Wie bereits berichtet, wird der Landkreis die Kreissporthalle ab Anfang November als vorübergehende Ankunftsstation für Geflüchtete nutzen. Bis zu 100 Menschen sollen dort unterkommen. Die vorhandenen Unterbringungskapazitäten der Vorläufigen Unterbringung in der Zuständigkeit des Landkreises seien aktuell erschöpft, weitere Verdichtungen in den 22 Bestandsimmobilien seien nicht mehr möglich.

Die Landkreisverwaltung geht davon aus, bis Jahresende 2023 Raum für 300 Asylbewerber, gegebenenfalls mehr, aufbauen zu müssen, heißt es in der Pressemitteilung. So kurzfristig wie erforderlich stünden dafür keine Gebäude mit ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung. Mittelfristig verfügbar seien Bestandsimmobilien, außerdem sollen Wohncontainer zum Einsatz kommen.

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