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Reitsport

Enormer Aufwand, großer Andrang: RV Schömberg richtet sein Springturnier aus

22.07.2020

Von Larissa Bühler

Enormer Aufwand, großer Andrang: RV Schömberg richtet sein Springturnier aus

© Moschkon

Vor zwei Jahren richtete der RV Schömberg zuletzt ein Turnier aus.

Ein etwas anderes Turnier richtet der RV Schömberg am Wochenende aus. Zum Wettbewerb auf dem neuen Sandplatz sind keine Zuschauer zugelassen, die Teilnehmer erwarten strenge Vorgaben.

„Wir haben in sechs Wochen ein Zwei-Tages-Turnier aus dem Boden gestampft“, sagt die Geschäftsführerin des Schömberger Reitvereins Susanne Dannecker nicht ohne Stolz.

Zehn Prüfungen sind auf der Schömberger Anlage am Samstag und am Sonntag geplant, los geht es am ersten Turniertag um 8 Uhr mit der Springpferdeprüfung der Klasse A*. Den Abschluss bildet ab 17 Uhr die Springprüfung Klasse L. Am Sonntag geht es bereits um 7.30 Uhr für die Klasse A** los, um 16.15 Uhr startet die finale Prüfung der Klasse M* mit Stechen.

Auch im Reitsport hat die Corona-Krise Spuren hinterlassen, viele Turniere im Kreis wurden verschoben oder abgesagt. Für Schömberg kam beides nicht infrage. „Jeder will dann noch zu einem späteren Zeitpunkt ein Turnier ausrichten“, sagt Dannecker. „Da sind wir jetzt lieber eins der ersten – auch ohne Zuschauer und mit begrenzter Teilnehmerzahl.“

Wie groß das Interesse an Turnieren ist, bekamen auch die Schömberger zu spüren. „Die ersten drei Prüfungen waren nach Meldestart innerhalb von fünf Minuten voll“, erzählt Dannecker. „Die Starterzahlen sind wirklich bombastisch.“

Strenge Vorgaben

Vieles läuft jedoch anders als in den Vorjahren. Jeder Reiter darf pro Pferd nur einen Betreuer mitbringen, die Teilnehmer dürfen nur an dem Tag vor Ort sein, an dem sie auch an einer Prüfung teilnehmen. Bei der Parcourbesichtigung herrscht Maskenpflicht, ebenso am Eingang an den Abreitehallen. Die Abstandsregeln sind stets einzuhalten, Desinfektionsmittel steht bereit.

Ein zehnseitiges Konzept hat Dannecker als Hygienebeautragte bei der Stadt Schömberg vorgelegt. „Der Aufwand ist enorm, wir brauchen etwa zehn Helfer mehr“, erklärt Dannecker. „Dafür ist aber das Team in der Küche kleiner.“

Lokalmatadoren wollen überzeugen

Aus nah und fern kommen die Teilnehmer am Wochenende nach Schömberg und auch einige Lokalmatadoren wie Susanne Dannecker, Katharina Dannegger, Julia und Jutta Fischer, Isabella Grifo, Corina Haberer, Nicole Leibold, Lucia Link, Beatrice Müller-Richter, Anna Plietschund Belinda Seemann stellen sich der Konkurrenz. „Ein ganzer Schwung Schömberger ist dabei“, freut sich Dannecker.

Die meisten starten in den A-Prüfungen, dennoch sind die Gastgeber durch die Bank vertreten. „Wir hoffen natürlich, dass alle möglichst gut abschneiden“, blickt die Funktionärin voraus. Denn dann hat sich der Aufwand umso mehr gelohnt

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