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Rosenfeld

Ein blumiges Ja: Rosenfeld will seinen Rosengarten für standesamtliche Trauungen öffnen

12.03.2020

Von Rosalinde Conzelmann

Ein blumiges Ja: Rosenfeld will seinen Rosengarten für standesamtliche Trauungen öffnen

© Rosalinde Conzelmann

Im Gewächshaus im Rosenfelder Rosengarten sollen künftig Trauungen durchgeführt werden.

Heiraten liegt im Trend. Und es soll ein besonderer Ort sein, an dem sich die Paare ihr Ja-Wort geben. Der Rosenfelder Rosen- und Skulpturengarten mit seinem Gewächshaus in so ein besonderer Ort. Dort sollen künftig Trauungen abgehalten werden.

Immer wieder haben sich in der Vergangenheit Paare an die Stadt gewandt, mit dem Wunsch, sich im Rosen- und Skulpturengarten trauen zu lassen. Was bislang nicht möglich war, soll nun möglich werden.

Nicht nur im Sommer

Die Verwaltung schlägt dem Gemeinderat in der Sitzung am 19. März vor, dass im Rosengarten, insbesondere im Gewächshaus, das ganze Jahr Trauungen stattfinden sollen.

Man hatte über eine zeitliche Begrenzung nachgedacht, aber wieder verworfen. Schließlich kann es auch im Winter milde Tage geben und die Paare lieben es heute individueller. Auch was den Termin betrifft.

Die Örtlichkeit stelle eine geeignete Location für eine standesamtliche Eheschließung dar und biete hierfür einen würdigen und stimmungsvollen Rahmen, heißt es in der Vorlage für den Gemeinderat.

Weil die Trauungen mit mehr Aufwand verbunden sind, soll eine zusätzliche Gebühr von 150 Euro erhoben werden.

Es gibt drei Standesbeamten

Standesbeamtin Heike Rist, ihre Kollegin Nadja Leykam sowie Bürgermeister Thomas Miller dürfen die Trauungen als vereidigte Standesbeamten in der ungewöhnlichen Location durchführen.

Bislang fanden die standesamtlichen Trauungen im historischem Ambiente im alten Rathaus statt. Diese Möglichkeit bleibt weiterhin bestehen.

Zwei Zusagen sind schon da

Man sei schon gespannt, wie viele sich melden, wenn es in der Zeitung steht, heißt es von Seiten der Verwaltung, der schon zwei Zusagen für Juni und Juli vorliegen. Die Rosenfelder gehen davon aus, dass der Hochzeitsboom in ihrer Stadt anhält. 2018 trauten sich 45 Paare, 2019 waren es 38.

Sollte der Gemeinderat zustimmen, wovon auszugehen ist, gibt es neben dem Zollernschloss in Balingen, der Villa Eugenia in Hechingen und dem Geislinger Schlosspavillon eine weitere stimmungsvolle Hochzeits-Location in der Region.

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