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Handball

Dritte Niederlage in Serie: Blasse Offensive der „Füchse“

01.12.2019

Von Daniel Drach

Dritte Niederlage in Serie: Blasse Offensive der „Füchse“

© Moschkon

Micha Kübler und der TV Weilstetten wollten einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf weiter distanzieren. Letztlich fuhr jedoch der TV Bittenfeld 2 die Big Points ein – rückte näher an die „Füchse“ heran.

Rückschlag im Abstiegskampf: Beim Bundesliga-Unterbau aus Bittenfeld gab es für den TV Weilstetten nichts zu holen.

Einen weiteren Dämpfer setzte es am Wochenende für den TV Weilstetten. Beim Kellerkind TV Bittenfeld 2 liefen die „Füchse“ von Beginn an einem Rückstand hinterher – unterlagen letztlich klar mit 23:28.

Lazarett lichtet sich

Eigentlich standen die Vorzeichen für die Weilstetter bei ihrem Gastspiel in Bittenfeld nicht schlecht. Jason Ilitsch und Jonas Lösch waren nach Verletzungen beide wieder mit an Bord, der zuletzt teilweise harmlose „Füchse“-Rückraum war damit wieder um zwei Optionen reicher. Schlussendlich sollte es dennoch die dritte Pleite in Serie setzen.

In der Anfangsphase war es insbesondere Alexander Bischoff, der den Gästen Probleme bereitete. Zwar brachte Zappa Single die Weilstetter noch mit 1:0 in Front (3. Minute), doch danach wendete Bischoff mit einem Doppelpack das Blatt (2:1/5.). Der TVW-Angriff stockte nun, die Hausherren setzten sich weiter auf 4:1 ab (7.). Und damit nicht genug: Noch nicht einmal zehn Minuten waren gespielt, da zogen die TVW-Trainer Wismar und Sascha Ilitsch die Notbremse. Beim Stand von 2:7 musste die erste Auszeit her.

Nach der Pause kommen der TVW nahe ran

In der Folge kamen die „Füchse“ etwas besser in die Partie, verkürzten beim 6:9 durch Lösch immerhin auf drei Tore (14.). Doch nun war es der Toptorjäger der Bittenfelder, Martin Kienzle, welcher dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und die Gäste mit drei TVB-Toren in Folge auf Abstand hielt. Beim 12:7 führte das Perspektivteam wieder mit fünf Treffern (17.). Bis zur Pause ging es dann torarm zur Sache. Der TVW kam noch etwas näher heran, lag aber mit 11:15 zurück.

Nach Wiederanpfiff gelang Weilstetten durch Micha Kübler der erste Treffer zum 12:15 (33.), wenig später verkürzte Tim Singer beim 14:16 erstmals wieder auf zwei Tore (35.). Doch das Aufbäumen der Gäste war nur von kurzer Dauer. Mit einem 4:0-Lauf setzten sich die Bittenfelder binnen vier Minuten auf 20:14 ab (39.). Es sollte auch die Vorentscheidung sein, denn die „Füchse“ liefen dem Rückstand nun hinterher, schafften es nicht mehr, wirklich in Schlagdistanz zu kommen.

„Füchse“ gehen auf dem Zahnfleisch

Nachdem Kienzle auf 24:16 erhöht hatte (48.), erzielten die Weilstetter zwar noch einmal drei schnelle Tore in Serie, doch nach dem 19:24 (51.) war es nun Bischoff, der mit einem weiteren Doppelschlag zum 27:20 alles klarmachte (54.). Ein verworfener TVW-Siebenmeter besiegelte die nächste Niederlage endgültig, am Ende hieß es 23:28 aus Sicht der „Füchse“.

„Zum ersten Mal in dieser Saison sind wir im Angriff nicht zum Zug gekommen“, bilanziert Wismar im Anschluss, „der Verbund Abwehr und Torhüter stand gut. Wir haben den Gegner unter 50 Prozent gehalten – da muss man gewinnen. Aber uns hat vorne die Durchschlagskraft gefehlt.“ So zolle sein Team derzeit der strapaziösen ersten Halbserie Tribut, sagt der TVW-Coach weiter, „wir müssen die nächsten drei Wochen auf die Zähne beißen.“

TV Weilstetten: Makowski, Baumeister; M. Kübler (4/3), N. Bischoff (3), Lösch (3), Singer (3), J. Ilitsch (3), Z. Single (3), N. Single (1), Saueressig (1), Wagner (1), Kaunz (1), Narr, F. Mayer.

Spielfilm: 4:1, 8:3, 9:6, 15:11 – 16:14, 20:14, 24:19, 28:23.

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