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Zollernalbkreis

Blitzmarathon beim Unfallschwerpunkt auf der B463: Ambivalentes Verhalten vieler Autofahrer

20.05.2020

Blitzmarathon beim Unfallschwerpunkt auf der B463: Ambivalentes Verhalten vieler Autofahrer

© Dagmar Stuhrmann

Mit einer semistationären Blitzanlage, wie auf diesem Symbolfoto gezeigt, wurde auf der B463 gemessen.

Überwiegend angepasste Geschwindigkeit und die Spitzengeschwindigkeiten im Rückgang begriffen: So lässt sich das Ergebnis einer einwöchigen (angekündigten) Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 463 zwischen Bisingen-Steinhofen und Haigerloch-Owingen zusammenfassen.

Das Landratsamt führt regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen auf diesem Abschnitt der der B 463 durch, da es hier immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen kommt. Kürzlich war für eine ganze Woche eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage aufgebaut, die von rund 38.500 Fahrzeugen passiert wurde. Zu schnell waren dabei 406 Fahrzeuge (1,1 Prozent).

Viele wussten Bescheid

Die Zahlen belegen, dass bis auf einige „Ausreißer“ die Verkehrsteilnehmer überwiegend mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs waren. Die geringe Anzahl von Verstößen ist darauf zurückzuführen, dass es sich um eine in der Presse angekündigte Maßnahme handelte und der Anhänger schon aus der Ferne gut erkennbar war. Darüber hinaus lag der Messzeitraum teilweise noch in den Osterferien, in denen weniger Berufsverkehr herrscht.

Statistische Überprüfung

Um zu prüfen, ob durch die Aufstellung der semistationären Anlage eine Änderung des allgemeinen Fahrverhaltens bewirkt wurde, wurde wenige Tage nach Beendigung der Messung ein Statistikgerät installiert, das die Verkehrsdaten anonymisiert aufzeichnet und ein objektives Bild des Verkehrsgeschehens ermittelt.

Spitzen gekappt?

Die Auswertung dieser Maßnahme ergab, dass weiterhin zu schnell gefahren wird. Im Vergleich zu früheren Erhebungen konnte jedoch ein Rückgang der von einzelnen Fahrzeugen erreichten Spitzengeschwindigkeit verzeichnet werden. Eventuell konnten durch die verstärkte Überwachung die „Spitzen“ gekappt werden. Künftig werden gemeinsame Aktionen mit der Verkehrspolizei erfolgen, die Geschwindigkeitsüberwachung wird fortgesetzt.

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