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Hechingen

Blitzeinschlag löst Dachstuhlbrand in der Hechinger Steinäckersiedlung aus

03.06.2020

von Hardy Kromer

Blitzeinschlag löst Dachstuhlbrand in der Hechinger Steinäckersiedlung aus

© Hardy Kromer

Nach einem Blitzeinschlag rückten die Hechinger und die Bisinger Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in der Steinäckersiedlung aus.

Großeinsatz der Rettungskräfte in der Hechinger Steinäckersiedlung: Nach einem Blitzeinschlag brannte am Mittwoch der Dachstuhl eines Reihenhauses. Etliche Bewohner mussten evakuiert werden.

Der Blitz hat am Mittwochnachmittag in der Hechinger Unterstadt eingeschlagen: Anwohner beobachteten, wie der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Steinäckerstraße nach einem heftigen Knall plötzlich Feuer fing. Als kurz nach 15 Uhr die Hechinger Feuerwehr eintraf, loderten Flammen aus dem Dach des Reihenhauses.

Mehrere Hausbewohner schnell evakuiert

„Der Rettungsdienst hat sofort mehrere Hausbewohner“ evakuiert, schildert Frank Brecht, der Kommandant der Hechinger Feuerwehr. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Zwei Trupps drangen dann unter Atemschutz in das Gebäude ein, erkundeten die Lage, klopften an alle Türen und nahmen unterm Dach die Löscharbeiten auf, als sie sicher waren, dass keine Menschen mehr im Haus waren.

Feuer frisst sich durch die Glaswolle-Isolation

Außen wurde die Drehleiter der Hechinger Feuerwehr ausgefahren, um den Brand mit einem C-Rohr von oben zu bekämpfen. Das erwies sich doch als schwierig und langwierig, denn das Feuer fraß sich auf mehreren Meter Länge durch die Glaswolle-Isolation des Dachstuhls.

Die Bisinger kommen zur Verstärkung

Zur Verstärkung wurde das Drehleiterfahrzeug der Bisinger Feuerwehr gerufen. Dessen Besatzung fuhr in den Hinterhof und nahm die Brandbekämpfung von der anderen Seite auf. So trafen sich gegen 15.30 Uhr zwei Drehleiterbesatzungen über dem Dachfirst, aus dem immer noch Flammen züngelten und Rauchschwaden hervorquollen. „Wir mussten das Dach großflächig aufmachen, um an alle Glutnester heranzukommen“, schilderte Frank Brecht den mühsamen Prozess.

Mehr als 50 Rettungskräfte im Einsatz

Im Einsatz, der zur Stunde immer noch läuft, sind rund drei Dutzend Hechinger Feuerwehrleute der Abteilung Stadt mit fünf Fahrzeugen, sechs Leute von der Bisinger Feuerwehr um Dieter Fecker, Kreisbrandmeister Stefan Hermann, sechs Helfer der Hechinger DRK-Bereitschaft um Tobias Kopf und ein Rettungsdienst-Fahrzeug sowie eine Streife des Hechinger Polizeireviers.

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