Handball

Befreiungsschlag bleibt aus: HBW Balingen-Weilstetten verliert Schwaben-Derby in Göppingen

30.11.2023

Von Larissa Bühler

Befreiungsschlag bleibt aus: HBW Balingen-Weilstetten verliert Schwaben-Derby in Göppingen

© Eibner

In Göppingen setzte es für den HBW die nächste Niederlage.

Auch im Schwaben-Derby konnte der HBW Balingen-Weilstetten die Negativserie nicht stoppen. Gegen Göppingen unterlag die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle am Donnerstagabend mit 28:32 (10:13). Die Fehlerzahl war einfach zu hoch.

Von Beginn an packten beide Teams gut zu – und so gab es auch direkt einen Siebenmeter, bei dem Marcel Schiller den Hausherren die Führung bescherte. Auch das erste Tor des HBW fiel per Strafwurf, für die „Gallier“ war Oddur Gretarsson erfolgreich. Nach einem Steal von Patrick Volz hatte Leo Prantner die Chance zur Führung, scheiterte aber an FAG-Keeper Bert Ravensbergen.

Besser machte es Tim Kneule beim anschließenden Konter. Auch im stehenden Angriff tat sich der HBW schwer, Filip Vistorop sorgte dann aber nach gut vier Minuten für den Ausgleich. Und damit nicht genug: Prantner stellte wenig später auf 2:3 (5. Minute).

Kurzer Vorteil für den HBW

Deutlicher wurde es zunächst aber nicht, dafür leisteten sich beide Mannschaften ein paar Fehler zu viel. Nur Mohamed El-Tayar zeigte im HBW-Tor in dieser Phase keine Nerven, ermöglichte seinen Vorderleuten so die erste Drei-Tore-Führung (3:6/10.). Markus Baur zog die Notbremse, so hatte sich Frisch Auf den Start nicht vorgestellt. „Bleibt ruhig“, mahnte der Göppinger Coach seine Mannen. Die Auszeit zeigte Wirkung, die Hausherren machten den Rückstand wieder wett: Jaka Malus vollendete einen Kempa zum 7:7 (17.).

Nun drückte Bürkle den Buzzer, forderte ebenfalls Ruhe. Es folgte jedoch der nächste Ballverlust – und Schiller brachte Göppingen wieder in Front. Der HBW versuchte es zwischenzeitlich mit sieben Feldspielern, tat sich jedoch schwer gegen die Frisch-Auf-Defensive. So blieb Göppingen am Drücker, besorgte sich beim 12:9 nun selbst eine Drei-Tore-Führung (26.). Mit dieser Differenz ging es für die „Gallier“ dann auch in die Halbzeit.

Frisch Auf bleibt am Drücker

Durchgang zwei startete direkt mit einem Fehlversuch der Bürkle-Truppe, Göppingen baute in Unterzahl den Vorsprung aus. Der HBW musste weiter für jedes Tor richtig hart arbeiten, Frisch Auf hatte es da doch leichter – auch weil El-Tayar nun nicht mehr die Quote der Anfangsphase vorzuweisen hatte (16:12/34.). Bürkle reagierte, brachte Mario Ruminsky. Der tat sich aber ebenfalls schwer und so zogen die Gastgeber weiter auf 20:14 davon (39.).

Eine echte Hypothek, die das Schlusslicht im weiteren Verlauf auch nicht mehr wettmachen konnte. Endgültig abgehängt waren die „Gallier“ zwar nicht, hatten auch beim 25:23 noch Hoffnung (53.). Die nächsten Fehler folgten jedoch, das Momentum verpuffte – und so ging es trotz großem Kampfgeist wieder einmal punktlos zurück in die Heimat. „Wir machen wieder zu viele Fehler. Und dann kann man einfach keine Spiele gewinnen“, ärgerte sich Jerome Müller nach dem 28:32.

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