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Albstadt

Audiovisuelle Brille fördert Genesung bei Patienten in den Acura-Kliniken

10.08.2019

von Pressemeldung Acura-Kliniken

Audiovisuelle Brille fördert Genesung bei Patienten in den Acura-Kliniken

© Acura-Kliniken

Die audiovisuellen Brillen, die an den Acura-Kliniken in Albstadt eingesetzt werden, helfen Patienten, indem sie im Gehirn Schmerz blocken.

Die Acura-Kliniken Albstadt bieten den Patienten vor, während und nach der OP Stressabbau durch audiovisuelle Brillen an.

Die Videobrille des Wiener Herstellers Happymed erinnert im ersten Moment an eine VR-Brille, mit der der Nutzer durch Filme oder Videospiele in eine fiktive Welt eintritt. Die audiovisuelle Brille bietet ein breites Programm aus Spiel-, Naturfilmen und Dokumentationen.

Die Videobrille mit integrierten Kopfhörern lenkt den Patienten vor, während und nach der OP ab: Angsteinflößende Eindrücke treten in den Hintergrund und das Gehirn beschäftigt sich mit den positiven Eindrücken.

Schmerzen werden im Gehirn geblockt

Die audiovisuelle Brille wird vor allem bei Operationen mit regionaler Betäubung eingesetzt, so werden die Schmerzen auf dem Weg zum Gehirn geblockt.

Normalerweise wird dem Patienten zusätzlich ein Medikament verabreicht, das einen Dämmerzustand auslöst. Der Patient nimmt dadurch so wenig wie möglich von seinem Umfeld wahr. Die Videobrillen ersetzen diesen Dämmerungsschlaf durch multimedialen Input. Dies schont den Organismus und sorgt gleichzeitig für die Regulierung von Puls und Blutdruck.

„Audiovisuelles Entkoppeln“ nennt der Brillen-Hersteller das Prinzip

Vor einer OP kann der audiovisuelle Einfluss auch die Angst vor dem Eingriff mindern. Die Ablenkung durch die Videobrille steigert das Wohlbefinden des Patienten. Durch die Wartezeit vor einer OP und durch die Zeit im Aufwachraum verkürzt sich ebenfalls.

All dies zeigt sich auch in der Medikamentengabe. Der Patient benötigt weniger Narkosemittel, die Gabe von Beruhigungsmitteln kann um ein Drittel reduziert werden und auch die Nachbehandlung wird erleichtert. Der Patient kann vom Einsatz der Videobrille also nur profitieren.

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