27.11.2017

Leserbrief

Landrat muss Dialog aufzeigen

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 

Zu: Streit um den Plettenberg

Mit dem Pressebericht des Landrats zum Thema „Plettenberg Kalksteinabbau“ wird der wirkliche Grund für den Abbruch der Mediation durch die Bürgermeisterin Monique Adrian deutlich erkennbar. Am vergangenen Donnerstag wurde die Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet im Landratsamt vorgestellt und unterzeichnet. Am morgigen Dienstag, wird der Regionalverband voraussichtlich zum Abbaugebiet entscheiden. Unter diesen Voraussetzungen ist für den Landrat und für die Bürgermeisterin eine Mediation zusammen mit den Bürgern natürlich überflüssig, unpassend oder gar störend. Den Grund für den Abbruch der Mediation jedoch den Bürgern zuzuschieben, wie durch die Bürgermeisterin geschehen, macht die Arbeitsweise in der Kommunalpolitik deutlich. Der Landrat muss den Weg, zurück in den Dialog, aufzeigen und tätig werden. Erforderlichenfalls über die Mediation mit Herrn Dr. Schmidt, Regierungspräsident a.D. Mit dem sogenannten „Machtwort“ des Landrats in der Presse werden außerdem einige Widersprüche deutlich. Auch deshalb erhält die Mediation eine besonders hohe Priorität. Wie die Umstände zeigen, wäre sogar die Beteiligung des Landrats an der Mediation zu einzelnen Themen besonders wichtig. Ein weiterer Weg bezüglich besserer Zusammenarbeit könnte auch sein, dass der Landrat von den Bürgern direkt gewählt wird.

Helmut Gimbel

Schafbergweg 1

Dotternhausen

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