18.10.2017

Leserbrief

Statt auf Öffentlichkeit setzt man auf Kungelei und Kleingeist

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zu: „Plettenberg: Thema in geheimer Runde“ in der Mittwoch-Ausgabe , 11. Oktober
Im Balinger Landratsamt wurde nichtöffentlich über die Aufhebung des Naturschutzgebietes bei Dotternhausen verhandelt. Mir blieb die Luft weg. Ich musste das ein zweites Mal lesen, denn was da steht, ist unfassbar. Das darf doch nicht wahr sein. Ist es möglich, dass das Problem: Zerstörung der Natur, vom Schutzherrn (Landratsamt) selber angestiftet wird.
Übertragen wir dieses Verhalten auf andere Gebiete zum Beispiel, Seuchenschutz wird einfach aufgehoben, Verkehrsregeln neu definiert und so weiter, Krankheitsschutz, Impfschutz einfach aufgehoben. Ein Schwabenstreich. Wem ist dieses Verhalten eingefallen, um Probleme in Dotternhausen zu lösen? Cleverer Vorgang: Holcim kann sich raushalten, die Obrigkeit macht den Weg frei!
Für wie blöd hält man die Bürger? Der Herr Landrat möge doch bitte den Hut nehmen. Die Runde von Regionalvertretern und Gemeindevertretern von Dotternhausen zurücktreten. Ich kenne die Verfahrensordnung nicht, denn Ausschluss der Öffentlichkeit gibt es sonst nur bei Personalfragen.
Wenn diese Art Problemlösung Schule macht, dann Demokratie ade. „Vettern im Verrat“ ist ein richtiger Ausdruck. Das Modell riecht! Statt Öffentlichkeitsarbeit setzt man auf Kungelei und Kleingeist. Was ist der Bürger wert? Es lebe die Willkür!
Hoffentlich lassen wir uns Bürger diese Art Behandlung nicht gefallen.
Gebhard Wörner
Epplergarten 22/1
Balingen

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