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Zollernalbkreis

Württembergischer Fußballverband: Schiedsrichter sind bei Salutier-Jubel gefordert

18.10.2019

Von Pressemitteilung

Württembergischer Fußballverband: Schiedsrichter sind bei Salutier-Jubel gefordert

© Eibner

Auch im Zollernalbkreis stehen am Wochenende zahlreiche Fußballspiele auf dem Plan (Symbolfoto).

Am Wochenende stehen nicht nur im Zollernalbkreis wieder zahlreiche Fußballspiele auf dem Plan. Sollte es zu einem Salutier-Jubel kommen, gelte dies als „sportwidriges Verhalten“ und werde mit einer Gelben Karte bestraft, sagt der Pressesprecher des Württembergischen Fußballverbandes (WFV), Heiner Baumeister, gegenüber unserer Zeitung.

Auslöser der Debatte um den „Soldatengruß“ war der Jubel der türkischen Nationalmannschaft bei jüngsten Länderspielen gegen Albanien und Frankreich.

„Mit unseren Verbandsgrundsätzen nicht in Einklang zu bringen“

Laut einer WFV-Pressemitteilung habe es am vergangenen Spieltag vereinzelt Fälle, in denen Spieler mutmaßlich türkischer Abstammung Gesten gezeigt haben, gegeben, die allgemein als militärischer Gruß angesehen werden – „von drei Fällen in Württemberg wissen wir derzeit konkret“, schreibt der Verband und schildert weiter: „Die Spieler haben dabei die gestreckte Hand an die Schläfe gelegt und so offensichtlich salutiert, wie dies Spieler der Türkischen Nationalmannschaft bei den jüngsten Qualifikationsspielen gegen Albanien und in Frankreich bereits praktiziert hatten.“

Im Kontext der aktuellen politischen Lage liege es nahe, dass die Spieler damit ihre Sympathien für das türkische Militär und die Offensive in Syrien zum Ausdruck bringen wollten.

Die Unterstützung kriegerischer Handlungen durch entsprechende öffentliche Bekundungen im Rahmen eines Fußballspiels seien „mit unseren Verbandsgrundsätzen nicht in Einklang zu bringen“, stellt der WFV klar.

Vorfälle nicht im Zollernalbkreis

Diese Jubelszenen hätten sich aber nicht im Zollernalbkreis zugetragen, versichert Baumeister. Bei einem solchen Vorfall am Wochenende seien die Schiedsrichter angehalten, wegen unsportlichen Verhaltens die Gelbe Karte zu zeigen und dies im Spielbericht zu vermerken, so Baumeister. Alles weitere entscheide dann das Sportgericht.

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