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Zollernalbkreis

Wintereinbruch und Sturmfolgen: Baum umgekippt im Meßstetter Wildgehege und Glatteisunfälle

29.01.2020

von Pressemitteilung

Wintereinbruch und Sturmfolgen: Baum umgekippt im Meßstetter Wildgehege und Glatteisunfälle

© Gerd R. Kästle

Ein umgestürzter Baum hat einen Zaun im Wildgehege beschädigt.

Der Wintereinbruch seit Dienstag ist in der Region bislang recht glimpflich verlaufen. Die Polizei in Rottweil und Konstanz meldete einige Glatteisunfälle. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Auch ein umgekippter Baum im Wildgehege in Meßstetten hatte bis auf Schäden an einem Zaun keine weitreichenderen Folgen.

Der Sturm vom vergangenen Montag hat das Wildgehege in Meßstetten nicht verschont. Wie Pressereferent Jörg Hohmann berichtet, wurde der Vereinskassier Gerd-R. Kästle bei einer Versorgungsfahrt durch einen umgestürzten Baum gestoppt, der den Zaun des Rothirschgeheges niedergedrückt hatte.

Mit Hilfe des Vorsitzenden Hans-Jürgen Grzesch, den er zum Glück sofort alarmieren konnte, wurde der wuchtige Baum zerlegt und geborgen, vor allem aber der Zaun wieder aufgerichtet.

Das Rudel ist komplett

Eine erste Kontrolle ergab: Das Rudel ist komplett, das Loch wurde geschlossen, bevor eines oder mehrere der Wappentiere die Chance zur Flucht aus dem Gehege nutzen konnten.

Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang: In unserer Region sind Rothirsche in freier Wildbahn nicht erlaubt und müssen – nach einem Ausbruch – zum Abschuss durch die zuständigen Jäger freigegeben werden.

Von der Fahrbahn gerutscht

In der Nacht zum Mittwoch ist ein 41-Jähriger Fahrer eines Ford-Kleintransporters kurz vor drei Uhr aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der K 7128 verunglückt. Der Mann fuhr aus Geislingen kommend in Richtung Isingen, als er auf geschlossener Schneedecke von der Fahrbahn abkam und eine Böschung hinunterrutschte.

Der Ford beschädigte noch einen Zaun, bevor er mit einem Baum kollidierte und dort zum Stillstand kam. Der Fahrer blieb unverletzt. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden dürfte über 6.000 Euro betragen. Um die Bergung des nicht mehr fahrbereiten Ford kümmerte sich der Fahrer in Eigenregie.

Ins Schleudern geraten

Nicht angepasste Geschwindigkeit an die winterlichen Straßenverhältnisse hat auch schon am Dienstagnachmittag auf der L 433 zu einem Verkehrsunfall geführt. Ein 35-Jähriger war auf der Meßstetter Steige in Richtung Albstadt unterwegs. Auf glatter Fahrbahn geriet er mit seinem Wagen ins Schleudern und rutschte mit der linken Seite gegen die Front eines Audi A4 eines 24-Jährigen.

Fahrer bleiben unverletzt

Beide Fahrer blieben ersten Erkenntnissen nach unverletzt. Ihre Fahrzeuge waren jedoch nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt laut Polizei rund 15.000 Euro.

Nur wenige Unfälle

Wegen des Schneetreibens am Dienstagnachmittag ereigneten sich im Kreis Rottweil nur wenige Unfälle. Verletzt wurde niemand und es blieb bei Blechschäden. Die Autofahrer hatten sich auf die der Jahreszeit übliche Wettersituation wohl gut vorbereitet. Allerdings waren einige auch zu schnell unterwegs. Die Schadensbilanz beträgt nach Schätzungen der Polizei 10.000 Euro.

Auf Ampel gerutscht

In Rottweil in der Schramberger Straße rutschte gegen Mitternacht ein 18-jähriger Golf-Fahrer auf schneebedeckten Fahrbahn und mit nicht angepasster Geschwindigkeit beim Abbiegen auf einen Ampelmast. Am Dienstagmorgen um drei Uhr war auch ein 48-jähriger Sprinter-Fahrer auf der B462 etwas zu schnell und kam vor dem Tannwaldparkplatz auf schneeglatter Straße zunächst ins Schleudern und dann von Fahrbahn ab.

Tankzug gerät ins Rutschen

Glimpflich ging die Rutschpartie eines Tankzuges in der vergangenen Nacht um zwei Uhr in Zimmern ob Rottweil aus. Der 45-jährige Fahrer des Actros kam in der Flötzlinger Straße im Kreisverkehr ins Rutschen und landete auf einer Verkehrsinsel. Aufgrund der glatten Straße konnte der mit 30.000 Liter Super- und Dieselkraftstoff beladene Sattelzug erst seine Fahrt fortsetzen, als die Straßenmeisterei die Örtlichkeit abgestreut hatte.

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