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Villingen-Schwenningen

Wild Wings: Eine Saison zum Vergessen

06.03.2019

Von Anna Wittmershaus

Wild Wings: Eine Saison zum Vergessen

© Eishockey Magazin/Brueggemann

Eine desolate Saison liegt hinter den Schwenninger Wild Wings.

Die Saison ist vorbei – darüber sind in Schwenningen die Fans und auch die Spieler erleichtert.

Immerhin, einen neuen Negativrekord haben die Mannen vom Neckarursprung wenigstens vermieden. Sie sammelten in dieser Runde 49 Zähler. In der Saison 2014/15 holten die Wildschwäne mit nur 43 Punkten die rote Laterne.

Schlicht als Albtraum bezeichnete Stürmer Markus Poukkula die abgelaufene DEL-Saison der Wild Wings. Der 30-Jährige hatte dabei aber auch sein eigenes Schicksal, dass ihn wegen einer Armverletzung bis Ende Dezember ausfallen ließ, im Blick.

Zum Saisonabschluss fand jetzt aber auch Kapitän Simon Danner endlich klare Worte: „Man kann es nicht anders sagen, die Saison war schlecht. Wir haben insgesamt enttäuschend gespielt.“

Dabei lässt Danner auch nicht gelten, dass die Schwäne dreimal den amtierenden Meister München und zweimal den „Doppelrunden-Meister“ Adler Mannheim geschlagen haben.

„Das war ja schön. Aber was nützt es, wenn wir dann gegen die vermeintlich schwächeren Mannschaften verlieren? Uns hat die Konstanz gefehlt“, so Danner.

Der 32-Jährige weiß immerhin, woran es nicht gelegen hat, dass Schwenningen eine Saison zum Vergessen spielte: „Intern, in der Mannschaft war immer alles in Ordnung, wir haben nur eben die Leistung nicht auf das Eis gebracht.“

Verteidiger Benedikt sagt rückblickend: „Der ganz schwache Saisonstart war eine hohe Hypothek. Nach dem Trainerwechsel wurde vor allem unser Spiel nach vorne besser. Aber immer wenn es zu laufen schien, bekamen wir wieder die entsprechenden Rückschläge.

Verteidiger Benedikt sagt rückblickend: „Der ganz schwache Saisonstart war eine hohe Hypothek. Nach dem Trainerwechsel wurde vor allem unser Spiel nach vorne besser. Aber immer wenn es zu laufen schien, bekamen wir wieder die entsprechenden Rückschläge. Es war teils auch nur frustrierend, wir haben viel investiert, wurden aber nicht belohnt.“

Niemand konnte bei den Wild Wings für die abgewanderten Will Acton und Damien Fleury in die Bresche springen, niemand ihre Tore schießen und auf dem Eis Verantwortung übernehmen. Immerhin, bis zum Saisonende schaffte es der SERC wenigsten auf 111 Treffer.

Bester Scorer der Schwäne wurde Mirko Höfflin mit 29 Zählern (12 Tore/17 Assists) vor Andrée Hult mit 26 Punkten (11/15) und Anthony Rech mit 26 Zählern (19/7). Das Überzahlspiel ist mit einer Erfolgsquote von 11,92 Prozent schwach.

Nur die Grizzlys Wolfsburg waren im Powerplay in dieser DEL-Saison noch schlechter (11,74 Prozent). In puncto Defensive sah es beim SERC etwas besser aus. 169 Gegentore (Schnitt 3,25 pro Partie) ist noch nicht der schlechteste Wert. „Böser Bube“ der Wildschwäne war in dieser Runde Stefano Giliati mit 87 Strafminuten.

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