Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Handball

Wiedergutmachung angestrebt: Schwarz-Rote wollen jüngsten Misserfolg vergessen machen

21.11.2019

Von Daniel Drach

Wiedergutmachung angestrebt: Schwarz-Rote wollen jüngsten Misserfolg vergessen machen

© Moschkon

Rehabilitation hat sich die HSG Albstadt im Heimspiel gegen Fridingen/Mühlheim auf die Fahnen geschrieben. Dabei ist auch Goalgetter Patrick Lebherz (im Bild) wieder mit an Bord.

Nach der höchsten Saisonpleite in der Vorwoche sollen im Derby gegen Fridingen zwei Punkte her.

Vor Wochenfrist setzte es für die HSG Albstadt beim TSV Deizisau eine herbe 31:43-Auswärtsschlappe. Nun empfängt am Samstag (20 Uhr) die Gojsovic-Truppe die HSG Fridingen/Mühlheim.

In der Fremde hatte der Aufsteiger aus Albstadt in dieser Saison bereits einige achtbare Auftritte hingelegt – nicht so gegen Deizisau. Gegen den Tabellennachbarn wehrte sich das Team um Trainer Nenad Gojsovic nur phasenweise, zeigte sich in der Abwehr schläfrig und kam so deutlich unter die Räder.

„Wenn man auswärts 31 Tore erzielt, nimmt man normalerweise etwas Zählbares mit“, sagt der HSG-Coach, „aber 43 Gegentore sprechen eine klare Sprache. Die Abwehr war einfach nicht auf der Höhe.“ Auch das Fehlen von Stammkeeper Julian Mayer konnte an diesem Tag nicht kompensiert werden. „Die Abwehr hat unseren Torhütern das Leben aber auch nicht einfach gemacht“, skizziert Gojsovic, „da war jeder Wurf ein Treffer.“

Aufgrund der anhaltenden Verletzungsprobleme Mayers und dem Abgang von Steffen Maier reagierten die Verantwortlichen der Albstädter. Ab Dezember soll Dominik Thoma zwischen den Pfosten aushelfen, welcher bereits vor einigen Jahren das HSG-Dress getragen hat.

Mit 10:10 Punkten stehen die Schwarz-Roten als Tabellen-Achter trotz allem noch ordentlich da. Nun ist ein Sieg gegen den Bezirksrivalen aus Fridingen und Mühlheim vor heimischer Kulisse aber fast schon Pflicht, um an der obereren Tabellenhälfte dranzubleiben.

Denn die Fridinger spielen bislang eine enttäuschende Spielzeit, bilden mit 3:17 Zählern das Schlusslicht des Württembergliga-Tableaus. Die ersten sechs Saisonspiele verloren die Donautal-Handballer allesamt, ehe es im Heimspiel gegen Ostfildern (28:28) zumindest einen Punkt gab.

Zwei Wochen später gelang dann im Kellerduell gegen den TV Altenstadt endlich der erste Sieg (26:25) – die Rote Laterne blieb aber dennoch in Fridingen. Jüngst setzte es für die HSG aus dem Donautal eine 26:35-Heimpleite gegen den derzeitigen Primus aus Heiningen.

Gojsovic nimmt sein Team in die Pflicht

So stehen auch die Spielgemeinschaft aus Fridingen und Mühlheim unter Zugzwang. „Wir wollen zu Hause natürlich zwei Punkte“, stellt Gojsovic klar, „das lässt sich aber nur realisieren, wenn wir 100 Prozent geben – über 60 Minuten.“

Der HSG-Coach erwartetet eine Reaktion seiner Mannschaft: „Wir haben aus den letzten drei Spielen nur einen Punkte geholt. Aber Fridingen ist besser, als es die Tabelle aussagt. Sie werden uns nichts schenken.“ Nur gut, dass Toptorjäger Patrick Lebherz, der in der Vorwoche fehlte, nun wieder dabei sein wird.

Diesen Artikel teilen: