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Wehingen

Widerstand gegen Polizisten: 27-Jähriger aus Wehingen wird mit Spuckkappe abgeführt

19.02.2020

von NRWZ/Polizei

Widerstand gegen Polizisten: 27-Jähriger aus Wehingen wird mit Spuckkappe abgeführt

© Pixabay

Die Polizei nahm einen aggressiven Mann fest.

Alle Hände voll zu tun hatten in der Nacht zum Mittwoch gegen 3.30 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Spaichingen und der unterstützenden Polizeihundeführerstaffel Rottweil mit einem 27-jährigen Wehinger. Dieser beleidigte die Polizeibeamten und, nachdem er seine Festnahme provoziert hatte, leistete Widerstand. So traktierte er die Polizeibeamten massiv mit Schlägen und Fußtritten, griff sie an und bespuckte sie.

Die Polizei war zu der Wohnadresse der Familie des 27-Jährigen gerufen worden, da er dort randaliert und Mobiliar zerstört hatte. Nachdem sich der Mann zunächst gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten mit einer innerfamiliären Lösung einverstanden zeigte, um einen polizeilichen Gewahrsam zu vermeiden, zeigte er selbst noch vor dem Abrücken der Polizei durch erneutes Randalieren, dass die Einigung keine Aussicht auf einen Erfolg hatte.

Tatverdächtiger wehrt sich

Danach waren die Polizeibeamten eigenen Angaben zufolge gezwungen, den sich mit erheblicher Kraft gegen die Maßnahmen der Polizei und das Anlegen von Handschließen wehrenden Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen. Zwei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen.

„Zusätzlich wurden die Polizeibeamten durch den 27-Jährigen weiterhin übel beleidigt. Sie waren gezwungen, dem Tatverdächtigen eine Spuckhaube überzuziehen, um eine Fortsetzung seines ekelhaften Verhaltens zu unterbinden“, schildert ein Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz den Einsatz.

Bereitschaftsarzt wird hinzugezogen

Die Polizei zog zur Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit des sichtlich betrunkenen Tatverdächtigen einen Bereitschaftsarzt hinzu. Dieser ließ den Mann in ein Krankenhaus einliefern. Den Transport dorthin übernahm die Polizei.

Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

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