Wesentliche Bedürfnisse im Alter

07.06.2024

Wesentliche Bedürfnisse im Alter

© colourbox

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Ausreichend Bewegung bis ins hohe Alter fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern unterstützt auch die geistige Beweglichkeit.

In einer modernen, alternden Gesellschaft gewinnt das Thema des gesunden Alterns zunehmend an Bedeutung. Städte spielen dabei eine entscheidende Rolle, da immer mehr Menschen in städtischen Gebieten leben. Gesundes Altern hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehört die Gesundheitsversorgung, aber auch die Umweltbedingungen, die sozialen Beziehungen und das kulturelle Angebot. Ältere Menschen leiden häufiger an chronischen Krankheiten, die eine regelmäßige medizinische Versorgung erfordern. Soziale Beziehungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle für gesundes Altern in der Stadt. Einsamkeit und soziale Isolation können zu Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen führen.

Körperliche Aktivität trägt dazu bei, im höheren Lebensalter körperlich und geistig aktiv und fit zu bleiben. Bewegung und Sport können dabei helfen, verschiedenen Erkrankungen vorzubeugen und ihren Verlauf positiv zu beeinflussen. Wenn es darum geht, das Körpergewicht stabil zu halten oder abzunehmen, hat sie ebenfalls zahlreiche Vorteile.

Körperliche Aktivität

Von großer Bedeutung ist körperliche Aktivität, um der nachlassenden Muskelkraft im Alter entgegenzuwirken und Stürzen vorzubeugen. Für das Ziel, möglichst lange eigenständig leben zu können, ist ein gewisses Maß an Beweglichkeit erforderlich. Sie lässt sich durch geeignetes Training fördern.

Schon mit relativ wenig Aufwand, dem individuell passenden Mix aus alltäglicher Bewegung und verschiedenen Sportarten können Sie viel erreichen. Gesundheit und Wohlbefinden profitieren spürbar, denn der (Wieder-)Einstieg in ein bewegteres Leben lohnt sich in jedem Alter.

Moderat Bewegen

Experten raten älteren gesunden Erwachsenen, sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat zu bewegen oder 75 Minuten intensiver körperlich aktiv zu sein. Möglich ist auch eine Kombination aus beidem. Zusätzlich ist gezieltes Muskel- und Gleichgewichtstraining mindestens zweimal pro Woche ratsam.

Auf diese Weise lassen sich Gesundheit und Beweglichkeit erhalten. Zusätzliche Einheiten tragen dazu bei, die Fitness zu verbessern und gesundheitlich zu profitieren.

Zu moderater Bewegung zählen typische Alltagsbewegungen wie Spazierengehen, Treppensteigen oder Gartenarbeit, bei denen Sie sich noch unterhalten können. Bei intensiverer Belastung wie Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen ist dagegen keine durchgehende Unterhaltung mehr möglich.

Tipps für mehr Bewegung

• Starten sollte man langsam. Dabei ein mäßiges Tempo wählen und sich nicht überfordern. Das gilt vor allem dann, wenn jemand länger keinen Sport getrieben hat. Wichtig auch sich vorher ärztlich untersuchen zu lassen, besonders bei vorliegenden Erkrankungen.

• Überlegen sollte man, welche Bewegungsarten für einen infrage kommen und wie sich das empfohlene Bewegungspensum über die Woche verteilen lässt.

• Hilfreich ist es die Bewegung in den eigenen Tagesablauf einzubauen und feste Zeiten oder Zeiträume dafür festlegen. Wer nicht gerne alleine Sport treibt, den können Verabredungen mit Freunden weiterhelfen sowie Gruppenangebote in Sportvereinen, Volkshochschulen, Gemeinde- oder Stadteilzentren die für Gesellschaft sorgen.

• Bei schlechtem Wetter oder wer nicht aus dem Haus gehen will, dem kann ein Fahrradergometer oder Anleitungen für Gymnastik & Co aus Büchern, CDs, DVDs oder dem Internet das Training in den eigenen vier Wänden ermöglichen.

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