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Rosenfeld

Waldkönigin aus Rosenfeld tauscht Zepter und Krone gegen Axt und Säge

15.04.2019

von Pressemitteilung Stihl

Waldkönigin aus Rosenfeld tauscht Zepter und Krone gegen Axt und Säge

© STIHL TIMBERSPORTS®

Ramona Rauch an der Zugsäge Single mit dem Topsportler Ebner.

Die Bickelsbergerin Ramona Rauch trainierte mit dem Deutschen Meister im Sportholzfällen: An der Axt kam ihre Majestät dann gehörig ins Schwitzen.

Gemeinsam mit dem amtierenden Deutschen Meister im Sportholzfällen Robert Ebner testete die 27-jährige Rosenfelderin ihr Talent im Holzsport – mit Erfolg.

Auf dem Trainingsstützpunkt der deutschen „Stihl-Timbersports-Series“ im bayerischen Mellrichstadt traf der royale Besuch auf Topsportler Ebner und versuchte sich selbst in drei Axt- und Sägedisziplinen.

In Forstbetrieb aufgewachsen

„Meine Eltern haben einen Forstbetrieb, ich bin in diesen Bereich hineingewachsen“, beschreibt Rauch ihre Begeisterung für Holz und Handwerk. Seit zwei Jahren trägt die Schwäbin die Krone und repräsentiert als Waldkönigin Baden-Württembergs ehrenamtlich die Forst- und Holzwirtschaft des Landes. Als Forstingenieurin hatte sie auch die letztjährige Deutsche Meisterschaft im bayerischen Deggendorf besucht, um den Extremsport einmal live zu erleben.

„Jetzt kann ich es endlich einmal selbst ausprobieren“, freute sich die Waldkönigin bei Ankunft auf dem Trainingsstützpunkt auf die sportliche Herausforderung. Für ein Training mit dem mehrmaligen Deutschen Meister tauschte Ramona Rauch gerne Dirndl und Absätze gegen Sportschuhe und Schnittschutzhose.

Gleich in der ersten Disziplin Stock Saw bewies Rauch, dass sie den Umgang mit der Motorsäge problemlos beherrscht. Nach kurzer Einweisung durch Robert Ebner sägt sie zwei vollständige Scheiben, so genannte „Cookies“, vom Stamm – in Bestzeit. „Mit der Motorsäge habe ich schon häufig gearbeitet“, gibt sich die 27-Jährige bescheiden, während sie einen der Cookies in der Hand hält.

Auf die Technik kommt es an

An der Axt kommt ihre Majestät dann erstmals ins Schwitzen: Beim Underhand Chop muss ein liegendes Stück Holz mit Axtschlägen zerteilt werden, während der Sportler darauf steht. Bei dieser Disziplin kommt es besonders auf die richtige Technik an, weiß Top-Sportler Ebner, selbst Forstwirtschaftsmeister und Sicherheitscoach beim Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg, aus langjähriger Erfahrung.

Das merkt auch Waldkönigin Ramona Rauch nach einigen Schlägen in das vorab gekennzeichnete Holz unter ihren Füßen. Von jeder Seite wird der Stamm mit der scharfen Axt bearbeitet, bis er endlich bricht und die Waldkönigin stolz die Hände in die Höhe reißt. „Das verlangt schon ein hohes Maß an sportlicher Leistung“, bemerkte die 27-Jährige anerkennend.

Kaum vom Axt-Sport erholt, geht es für die Königin mit der Zugsäge weiter: An der Single Buck sind neben der richtigen Technik besonders Kraft und Ausdauer gefragt. Mit fließenden Bewegungen gleitet das gezackte Sägeblatt durch das Holz – doch was bei Robert Ebner so einfach aussieht, stellt Ramona Rauch vor eine Herausforderung. Die ungewohnten Bewegungsabläufe und die hakende Säge machen es der Waldkönigin nicht leicht. Umso größer ist die Freude, als es endlich klappt und auch bei dieser Disziplin die ersten „Cookies“ fallen.

Eine tolle, neue Erfahrung

Bis Ende April wird Ramona Rauch noch als Waldkönigin ihr Bundesland vertreten, bevor sie das Zepter an ihre Nachfolgerin weitergibt. Das Training mit Robert Ebner war eine der letzten Aktionen als Amtsträgerin, so Rauch - aber definitiv eine der besten. „Das war eine tolle neue Erfahrung für mich“, resümierte die Waldkönigin. Eine zweite Karriere als Sportholzfällerin will die 27-Jährige jedenfalls nicht ausschließen.

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