Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Burladingen

Von wegen Rücktritt: Harry Ebert lässt sich erneut im Wasserzweckverband Hohenzollern wählen

04.11.2019

von Hardy Kromer

Von wegen Rücktritt: Harry Ebert lässt sich erneut im Wasserzweckverband Hohenzollern wählen

© HZ

Burladingens Stadtoberhaupt Harry Ebert (Zweiter von links) im Kreise seiner Bürgermeisterkollegen. Die wollen ihn weiterhin als Vizechef des Zweckverbandes Wasserversorgung Hohenzollern haben.

Das sieht nicht nach baldigem Rücktritt aus: Das Burladinger Stadtoberhaupt lässt sich als Vizechef des Wasserzweckverbandes Hohenzollern bestätigen – für weitere fünf Jahre.

Harry Ebert tritt nochmal an. Für fünf weitere Jahre. Und das ist kein Witz, sondern das Szenario für die konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgung Hohenzollern.

Wenn der Verband am 18. November in Jungingen einen neuen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter wählt, wird der Burladinger Bürgermeister, der an Allerheiligen eigentlich schon im vorzeitigen Ruhestand sein wollte, für eine weitere Amtszeit als stellvertretender Verbandschef zur Verfügung stehen.

Dies bestätigte der Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn, der selbst wieder für den Verbandsvorsitz kandidiert.

Spekulation über Rücktritt vom Rücktritt

Nachdem Ebert, einziger Bürgermeister im Land mit AfD-Parteibuch, den 31. Oktober, das von ihm selbst im Juli rathausintern angekündigte Datum für seinen Rücktritt „aus gesundheitlichen Gründen“, hatte verstreichen lassen, war in den vergangenen Tagen auch in der überregionalen Presse viel über den „Rücktritt vom Rücktritt“ spekuliert worden.

Wie viel hängt er noch dran?

Und auch darüber, ob der Burladinger Rathauschef vielleicht doch nur noch ein paar Wochen oder Monate dranhängt, bis der neue Burladinger Marktplatz eingeweiht ist (am 14. November) und der angekündigte Besuch in der französischen Partnerstadt Le Plessis-Trévise vollzogen ist – um dann im kommenden Frühjahr gemeinsam mit seiner Frau Christine Kaufmann den Ruhestand anzutreten.

Weiterer Amtsperiode ohne Zögern zugestimmt

Die Nachricht von Eberts weiterem Engagement beim Zweckverband Wasserversorgung Hohenzollern deutet freilich in eine ganz andere Richtung. Wie Philipp Hahn auf Nachfrage sagte, habe Ebert nicht gezögert, sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stellen. Und die dauert immerhin fünf Jahre.

Ebenso wenig hätten die anderen Mitglieder des Verwaltungsrates, Bürgermeisterkollegen unter anderem aus Bisingen, Bodelshausen und Balingen, gezögert, Ebert als auch künftigen Vizechef des Verbandes zu akzeptieren.

Hahn dazu: „Die interkommunale Zusammenarbeit mit dem Kollegen Ebert ist stets verlässlich und partnerschaftlich.“ Landrat Günther-Martin Pauli erwartet dagegen weiterhin, dass Ebert „Wort hält“ – und zurücktritt.

Diesen Artikel teilen: