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Handball

Überraschung bleibt aus: Spitzenreiter Kiel überrennt harmlosen HBW Balingen-Weilstetten

20.02.2020

Von Larissa Bühler

Überraschung bleibt aus: Spitzenreiter Kiel überrennt harmlosen HBW Balingen-Weilstetten

© Moschkon

Erwartungsgemäß ging der HBW gegen Kiel leer aus.

Der Bundesliga-Primus war eine Nummer zu groß: Mit 20:32 (11:18) unterlagen die „Gallier“ vor heimischer Kulisse dem THW Kiel, sind in 2020 weiter sieglos.

Zu keinem Zeitpunkt war der Erfolg des Favoriten in der SparkassenArena gefährdet. Ganz souverän löste Kiel die Pflichtaufgabe, brachte Balingen-Weilstetten beim 20:32 die vierte Pleite in Folge bei.

Neben dem langzeitverletzten Juan de la Pena mussten die Schwaben auch auf Mike Jensen und Jannik Hausmann verzichten, so rückten aus der zweiten Mannschaft Mario Ruminsky, Lars Röller und Mario Strosack ins Team. Auch Kiel war nicht ganz in Bestbesetzung, Nikola Bilyk fehlte im Aufgebot des deutschen Rekordmeisters.

Anfangs noch in Schlagdistanz

Doch auch ohne den Österreicher machten die Zebras von Anfang an ihr Ding. Harald Reinkind und Magnus Landin brachten den THW direkt mit 2:0 in Führung, ehe Lukas Saueressig erstmals für die „Gallier“ erfolgreich war (3. Minute). Erneut legte Landin vor, wieder traf Saueressig – und nach einer ersten Parade von Vladimir Bozic hatten die Hausherren sogar die Chance zum Ausgleich.

Klare Sache gegen den Spitzenreiter: Kiel besiegt Balingen-Weilstetten

Mit 20:32 musste sich der HBW Balingen-Weilstetten dem THW Kiel geschlagen geben. Der Primus lieferte eine souveräne Leistung, die "Gallier" konnten dem THW nie gefährlich werden.

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Die Fotos vom Spiel des HBW gegen Kiel.

© Moschkon

Die Fotos vom Spiel des HBW gegen Kiel.

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Die Fotos vom Spiel des HBW gegen Kiel.

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Die Fotos vom Spiel des HBW gegen Kiel.

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Die Fotos vom Spiel des HBW gegen Kiel.

© Moschkon

Die Fotos vom Spiel des HBW gegen Kiel.

© Moschkon

Der Konter lief jedoch ins Leere – stattdessen stellten Hendrik Pekeler und Steffen Weinhold auf 2:5 (5.). Balingen-Weilstetten tat sich schwer, die Lücken im Kieler Defensivverbund zu finden. Der Favorit blieb weiterhin dominant, baute nach einer Saueressig-Fahrkarte und einem Ekberg-Steal den Vorsprung weiter auf 9:4 (11.) aus.

Ruminsky kommt für Bozic

HBW-Trainer Jens Bürkle nahm die Auszeit – ohne Erfolg. Der nächste Angriff seiner „Gallier“ verpuffte, während Kiel einen weiteren Treffer markierte. Bürkle reagierte erneut, wechselte das Personal zwischen den Pfosten.

Vladan Lipovina beendete die knapp siebenminütige Torflaute der Schwaben, gefährlich wurde es für den THW allerdings nicht. Denn auch Ruminsky war zunächst beim Siebenmeter von Niclas Ekberg und wenig später beim Konter von Magnus Landin chancenlos (5:12/18.).

Klarer Rückstand zur Pause

Erfreulich für die „Gallier“: Ruminsky kam immer besser ins Spiel, zeigte in Unterzahl seine erste Parade, während Filip Taleski und Gregor Thomann den Zwischenstand beim 7:12 etwas freundlicher gestalteten.

Mehr ließen die Kieler jedoch nicht zu, nutzten weiter eiskalt jeden Fehler der Kreisstädter. Der Tabellenführer kam immer wieder zu einfachen Toren und hatte sich zur Pause schon eine mehr als komfortable 18:11-Führung erspielt. „Es war schnell klar, dass da heute nichts zu holen ist“, musste auch Ruminsky eingestehen.

THW zieht weiter davon

Zum Start in den zweiten Durchgang konnte Tim Nothdurft immerhin auf 12:18 verkürzen, doch eine Aufholjagd war weit entfernt. Ruminsky machte seine Sache zwar gut, ein vergebener Siebenmeter von Thomann bedeutete aber einen weiteren Rückschlag. René Zobel glich den Patzer per Konter zwar wieder aus, handelte sich dann jedoch eine Zeitstrafe ein.

Die Unterzahl überstanden die Schwaben zwar fast unbeschadet, kamen aber eben auch nicht heran (14:21/38.). Kiel blieb klar am Drücker, machte es nach einer weiteren Landin-Parade erstmals zweistellig. Der THW-Keeper selbst beförderte den Ball ins leere Tor der dezimierten Hausherren (15:25/42.). Noch einmal zückte Bürkle den grünen Karton, direkt im Anschluss scheiterte Niemeyer jedoch frei vom Kreis am Kieler Schlussmann.

Schlussphase ohne Strobel

Auch in der Endphase waren die Rollen klar verteilt. Während die „Gallier“ nun auch noch verletzungsbedingt auf Kapitän Strobel verzichten mussten, verteidigte der Spitzenreiter souverän seinen Vorsprung und feierte am Ende auch einen deutlichen 32:20-Erfolg.

„Es war schon beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit Kiel auftritt“, zollte auch Bürkle dem Spitzenreiter Tribut. „Wir hätten es aber gerne enger gestaltet.“ Dafür fehlte jedoch die Qualität. „So haben wir heute viel lernen dürfen“, stellte Bürkle abschließend fest.

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