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Fußball

Trainingslager und Teambuilding: TSG Balingen ist in den letzten Zügen der Vorbereitung

07.02.2020

Von Marcel Schlegel

Trainingslager und Teambuilding: TSG Balingen ist in den letzten Zügen der Vorbereitung

© Moschkon

Nils Schuon (rechts) ist mit der Vorbereitung bislang zufrieden.

Wer sich ab und zu mit Nils Schuon austauscht, der weiß, dass der TSG-Kapitän ein analytischer und rationaler Geist ist. Schuon, 28 Jahre alt und seit 2014 in der Kreisstadt, neigt nicht zur Überschwänglichkeit.

Der frühere Nagolder präferiert stattdessen jene kommunikative Abgeklärtheit, die ihn auch auf dem Feld auszeichnet. Heißt: Schuons Einschätzungen sind verlässlich, so auch jene zum Verlauf der Vorbereitung. „Bislang gut“ sei diese, sagt der „Sechser“. „Durch die milden Temperaturen konnten wir bisher immer normal trainieren. Das kennen wir aus den vergangenen Jahren auch anders.“

Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage

Auch die Testspiele, von denen die Braun-Truppe zwei gewann (mit 4:1 in Illertissen und mit 6:2 am Dienstag gegen Tübingen), einmal remis spielte (1:1 bei den Stuttgarter Kickers) und gegen den FC 08 Villingen mit 0:2 verlor, seien bisher ordentlich verlaufen, findet Schuon, der mit seinen Teamkameraden heute und morgen ein Kurz-Trainingslager in heimischen Gefilden bestreitet – inklusive Wanderung und Einkehr in der Plettenberghütte. Insbesondere in den Tests gegen Illertissen und die Kickers habe die TSG mit einer kompakten Mannschaftsleistung überzeugt und sich vor allem in Illertissen auch vor dem Tor abgezockt gezeigt, findet Nils Schuon.

Erstes Punktspiel im neuen Jahr gegen Mainz 2

Diesen Schub gelte es mitzunehmen ins erste Punktspiel des neuen Jahres, wenn am Freitag, 21. Februar (19 Uhr), die U 23 des 1. FSV Mainz 05 beim Regionalliga-Vorletzten zu Gast ist. Davor steht für die TSG noch ein Testspiel an. Am Sonntag, 16. Februar, (15 Uhr in Balingen) erwartet die Braun-Elf den Oberligisten 1. CfR Pforzheim.

Spürbare Veränderungen

Auch den Trainerwechsel – hin zu Braun und dem neuen spielenden Co-Trainer Lukas Foelsch – bewertet der Balinger Spielführer positiv. Veränderungen gegenüber dem Vorgänger Ralf Volkwein und Interimscoach Bernd Bauer seien spürbar, aber nicht ungewöhnlich.

„Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie und eine andere Herangehensweise. Jeder Trainer bringt zumeist auch andere und neue Trainingsinhalte mit ein“, so der 28-Jährige. Besonders freut sich Schuon darüber, „dass sich aktuell jeder in der Mannschaft in irgendeiner Form einbringt und Verantwortung übernimmt, egal ob es ein junger oder schon etwas älterer und erfahrenerer Spieler ist, und damit das Trainerteam bestmöglich unterstützt“, so der Mittelfeldspieler. „Das ist enorm wichtig für die weitere Entwicklung der Mannschaft.“

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