Fußball

Titelträger unter sich: Frommern, Pfeffingen und Balingen 2 reisen zum Meister-Cup-Finale

10.06.2024

Von Daniel Drach

Titelträger unter sich: Frommern, Pfeffingen und Balingen 2 reisen zum Meister-Cup-Finale

© Privat

Die Frauen des TSV Frommern waren mit zwei Teams beim Vorrundenturnier in Sigmaringendorf im Einsatz.

Der Erdinger Meister-Cup geht nach der Vorrunde am vergangenen Wochenende am Samstag in die finale Phase. In Ulm treffen sich die besten Mannschaften Württembergs zum Endturnier – mit zwei Zollern-Vertretern.

Für die Meister aus dem Zollernalbkreis ging es vor Wochenfrist zur Vorrunde nach Sigmaringendorf – mit Ausnahme der SG Gruol/Erlaheim, die im Vorfeld zurückgezogen hatte.

„Dabei sein ist alles“

Bei den Herren musste der Bezirksmeister TSV Frommern trotz drei Siegen in der Vorrunde die Segel streichen. Uwe Vieth, der die Mannschaft betreute, war das aber nicht Unrecht. „Nach einer fokussierten Saison und einem geilen Saisonabschluss benötigen wir dringend eine Pause“, betonte der Sportliche Leiter des TSV. Während auch die SG Meßstetten/Tieringen in der Vorrunde ausschied, gelang dem TSV Stein der Einzug ins Halbfinale. Zwar kam der B-Ligist am Ende nur auf den vierten Platz, dennoch hätte das Team des Trainerduos Olcay Akkaya und Dominik Mainusch nun zum Finalturnier nach Ulm reisen dürfen. Aufgrund der anstehenden Abschlussfahrt verzichtete der TSV Stein ab.

Das kam dem FC Pfeffingen zugute, der nach dem Gruppensieg in der Vorrunde im Viertelfinale knapp am späteren Finalisten FC Wangen 2 scheiterte und schließlich Rang vier belegte. „Wir sind im Viertelfinale nach Neunmeterschießen ausgeschieden“, berichtete FCP-Coach Steffen Kopp. „Aber es lief super und hat Spaß gemacht. Für das Finale gilt nun das Motto: Dabei sein ist alles“. Beim Endturnier ebenfalls mit am Start ist die TSG Balingen 2, die durch den Landesliga-Titel gesetzt war.

Spaß steht im Vordergrund

Bei den Frauen durfte der TSV Frommern durch die Siege bei den Hallenbezirksmeisterschaften und den württembergischen Meisterschaften mit zwei Teams antreten. Im Viertelfinale kam es dann auch zum vereinsinternen Duell. Dabei setzte sich die erste Mannschaft der Gelb-Schwarzen durch und musste sich letztlich erst im Finale dem SV Eutingen nach Neunmeterschießen beugen. „Aber Platz zwei ist auch top“, sagte Trainerin Petra Linder. „In Ulm wollen wir bestmöglich abschneiden. Klar will man da noch mal alles geben, aber es ist auch unser Abschluss und da steht auch der Spaß im Vordergrund. Es kommen nochmals die besten Teams in Württemberg zusammen – das ist schon super.“

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