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Eishockey

„Tendenz zeigt nach oben“: Balinger Eisbären gehen motiviert ins Duell mit Esslingen

10.01.2020

Von Daniel Drach

„Tendenz zeigt nach oben“: Balinger Eisbären gehen motiviert ins Duell mit Esslingen

© Moschkon

Die Eisbären sind wieder im Einsatz.

Wenn die Spieler der ESG Esslingen am Samstag (19.45 Uhr) in Balingen aufs Eis laufen, haben sie noch eine Rechnung zu begleichen. Denn im Hinspiel musste sich der Vorjahresmeister den Eisbären beugen.

Im ersten Aufeinandertreffen der Saison waren die Rollen eigentlich klar verteilt. Die ambitionierten Esslinger waren gut in die Saison gestartet und hatten nach vier Spielen drei Siege auf dem Konto.

Die Balinger hatten dagegen einen Fehlstart im Gepäck, mussten sie sich doch in den ersten drei Partien der neuen Spielzeit jeweils geschlagen geben. So gastierte das Team um Spielertrainer Rafael Popek als Außenseiter auf der Neckarinsel. Nach fünf gespielten Minuten schien sich die Rollenverteilung auch zu bewahrheiten, denn zu diesem Zeitpunkt lagen die Eisbären bereits mit 0:2 zurück. Doch die Eyachstädter zeigten Moral, drehten das Spiel noch im ersten Drittel und siegten letztlich mit 7:4.

Noch nicht abgeschlagen

Der erhoffte Befreiungsschlag war dies allerdings nur bedingt. Zwar kamen die Balinger in der Folge etwas besser in Fahrt, doch es fehlte der Popek-Truppe an Konstanz. Immerhin sammelten die Eisbären in der ersten Halbserie vier Siege und konnten sich so in Schlagdistanz zur oberen Tabellenhälfte halten, überwinterten auf Rang fünf.

Mit zwölf Punkten liegt man nur deren drei hinter dem Tabellenvierten aus Reutlingen, welcher bereits zwei Spiele mehr absolviert hat. Auf Platz drei, den die Esslinger belegen, sind es dagegen bereits neun Zähler Rückstand – die ESG hat jedoch ebenfalls schon eine Partie mehr bestritten als die Balinger.

Dennoch: Sollten die Eisbären die anvisierte Top-Drei-Platzierung noch realisieren wollen, ist ein weiterer Sieg gegen den amtierenden Meister fast schon Pflicht. In der Folge warten mit den Kellerkindern Eppelheim und Stuttgart zwei lösbare Aufgaben. Mit einer Siegesserie zum Jahresauftakt könnte die Saison also doch noch zum Guten gewendet werden.

„Keine Pflichtaufgabe“

Von einer Pflichtaufgabe will Popek aber nichts wissen. „Das wäre zu hoch gegriffen“, meint der Eisbären-Coach, „die ersten Drei präsentieren sich konstant gut. Da wird es schwer, noch einen davon abzufangen. Dennoch erhoffen wir uns natürlich eine bessere zweite Saisonhälfte. Wir sind nun eingespielter und noch sind viele Punkte zu vergeben. Man wird sehen, was am Ende dabei rauskommt.“ Die Partie gegen Esslingen sei reizvoll, findet Popek weiter, „es wird zwar ein schwieriges Spiel, aber wir werden gerade zu Hause alles in die Waagschale werfen, um ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.“

Positive Tendenz

Nach der Winterpause wird es auch darum gehen, wer besser in Tritt kommt – das weiß auch der Balinger Spielertrainer. „Wir wollen an die Leistungen aus den letzten zwei, drei Spielen im alten Jahr anknüpfen“, sagt Popek, „zwar haben wir die Partie gegen Primus Pforzheim knapp und unglücklich verloren, aber die Tendenz zeigt nach oben.“ So hofft Popek, dass die Spielpause seinen Schützlingen gutgetan hat: „Wir sind seit dem 2. Januar wieder im Training. Nun gilt es, den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu legen.“

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