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Stetten A.K.M.

Tag X: Einsatzkräfte aus dem Zollernalbkreis bereiten sich vor

17.10.2019

Von Thomas Haug

Tag X: Einsatzkräfte aus dem Zollernalbkreis bereiten sich vor

© Thomas Haug

Die Feuerwehrmänner Stingel, Fecker, Schlegel und Bleile vor ihrem Einsatzleitwagen, bereit für die Übung.

An der landesweit größten Terrorabwehr-Übung von Polizei und Bundeswehr auf dem Stettener Truppenübungsplatz wirken am Samstag auch Einsatzkräfte aus dem Zollernalbkreis mit.

Vom 17. bis 19. Oktober läuft die baden-württembergische Terrorismusabwehr Exercise, kurz BWTEX. An der gemeinsamen Übung von Polizei und Bundeswehr wirken auch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aus dem Bereich des Bevölkerungsschutzes mit.

Bis zu 2.000 Beteiligte

So findet am Samstag auf dem Truppenübungsplatz Heuberg eine Vollübung mit rund 2.000 Beteiligten statt. Dabei handelt es sich laut Mitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg nicht nur um eines der größten Übungsvorhaben in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik und die größte Übung, welche die Polizei Baden-Württemberg je durchgeführt hat, sondern im Ergebnis auch um das erstmalige Üben eines vollständigen geschlossenen Übungslaufs von der ersten Alarmierung bis zur Versorgung im Krankenhaus.

Auftakt in der Albkaserne

Am Donnerstag fand zum Auftakt auf dem Verkehrsübungsgelände vor der Albkaserne eine öffentliche Leistungsschau statt, bei der sich alle an der Übung vertretenen Organisationen vorgestellt haben. Mit von der Partie waren neben der Bundeswehr unter anderem das THW, die Notfallseelsorge, Feuerwehreinheiten und das DRK.

Fotostrecke
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Static Display - Einsatzkräfte präsentieren sich bei der Leistungsschau BWTEX 2019

© Thomas Haug

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Am Freitag findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Stabsrahmenübung an den Standorten Berlin, Stuttgart, Konstanz, Karlsruhe, Göppingen und in Stetten a.k.M. statt. Am Samstag folgt die Vollübung auf dem Truppenübungsplatz sowie an den Standorten der beteiligten Organisationen mit rund 2.000 Teilnehmern.

Einsatzkräfte aus dem Zollernalbkreis wirken mit

Aus dem Zollernalbkreis wirken unter anderem der Führungsstab des Landkreises, Kreisbrandmeister Stefan Hermann, Feuerwehren, das überregionale Kreisauskunftsbüro und der DRK Kreisverband Zollernalb, Kräfte aus dem Rettungsdienst und Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes mit.

Szenario ist streng geheim

„Vom Szenario der Übung ist uns nichts bekannt, das soll auch so sein, wenn man zuviel weiß, ist der Lerneffekt zu gering“, informiert Feuerwehrmann Fecker vom Brand- und Katastrophenschutz Zollernalbkreis. „Unser Fahrzeug ist mit mehreren Funkgeräten ausgestatten, von denen wir den Einsatz auf mehreren Funkkanälen koordinieren“, erklärt Fecker. Gut vorbereitet scheint das Team des Führungsstabes Zollernalb. „Unser Führungsstab wird mit 40 bis 50 Mann bei der Übung vertreten sein, wir treffen uns einmal im Monat zu einer Stabsübung“, schildert Brandschutzsachverständiger Bleile.

DRK stellt 170 Leute

„Von Seiten des DRK Zollernalb nehmen zirka 170 Angehörige teil, davon rund 120 ehrenamtliche Helfer, 40 hauptamtliche Mitarbeiter und elf Notärzte“, sagt DRK-Sprecher Dietmar Dieter. „Wir sehen der Übung sehr positiv entgegen, da solche Szenarien eine besondere Dimension darstellen. Solche Übungen wären auf Landkreisebene kaum zu organisieren. Wir üben, um besser zu werden und darin besteht ein großer Mehrwert“, so Dieter weiter.

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