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Volleyball

TSV scheitert am Villinger Block: Burladingen verliert beim Tabellendritten mit 0:3

17.12.2019

Von Matthias Zahner

TSV scheitert am Villinger Block: Burladingen verliert beim Tabellendritten mit 0:3

© Moschkon

Die Burladingerinnen um Außenspielerin Leonie Zepf hatten in Villingen einen schweren Stand.

Einen versöhnlichen Jahresabschluss haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen klar verpasst. Beim TV Villingen setzte es eine deutliche 0:3 (18:25, 13:25, 19:25)-Niederlage.

Villingen startete gut in die Partie, Burladingen befand sich noch im Tiefschlaf und lag schnell mit 1:5 zurück. Über das 10:4 bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 16:6 aus. Der Villinger Block erwies sich des Öfteren als unüberwindbares Hindernis für die TSV-Damen. Diese gaben sich aber trotz des deutlichen Rückstands nicht geschlagen.

Nach 19 Minuten ist der erste Durchgang Geschichte

Durch starke Aufschläge von Nadine Hempke kamen die Fehlatälerinnen nochmals heran, aber der Satz ging nach nur 19 Minuten an die Gastgeberinnen. „Wir wussten, dass Villingen konstant und mit wenigen Fehlern spielen wird, wir hingegen haben viel zu viele Fehler gemacht und nicht gezeigt, was wir können“, konstatierte TSV-Trainer Clemens Laauser.

Kretschmann: „Der zweite Satz war schwer zu ertragen“

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Schwarzwälderinnen. „Der zweite Satz war schwer zu ertragen“, gestand Burladingens Mittelblockerin und Abteilungsleiterin Nadja Kretschmann. Der TTV-Block brachten die gegnerischen Außenangreiferinnen zum Verzweifeln. „Hauptsächlich haben wir von den Fehlern der Villingerinnen profitiert“, sagte Kretschmann. Wenn ihr Team die Möglichkeit hatte zu punkten, machte es sich das Leben durch einfachen Aufschlag-, Absprache- und Angriffsfehler selbst schwer. Nach einer Aufschlagserie von Villingens Nina Schuhmacher führte der Regionalliga-Dritte mit 15:5.

TSV agiert in der Abewehr etwas besser

Die TSV-Abwehrleistung passte anschließend etwas besser, das Laauser-Team erkämpfte sich einige Bälle – allerdings konnten es sich für den Einsatz nur selten belohnen. Beim 7:20 bat der TSV-Coach seine Truppe das zweiten Mal in diesem Satz zur Besprechung an die Seitenlinie. „Das hat uns nochmals einen kleinen Push gegeben“, berichtete Kretschmann. Burladingen verkürzte auf 13:23 – das sollte aber der letzte TSV-Punkt in diesem Durchgang bleiben.

Im dritten Satz steigerte sich das Schlusslicht. Bis zum 6:5 zeigte Burladingen den mehr als 300 Zuschauern, dass sie durchaus konkurrenzfähig sind. Villingen zog aber auf 9:5 davon und hielt diesen Vier-Punkte-Vorsprung bis zum 19:15. TVV-Trainer Sven Johansson wechselte durch, gab auch den Reservistinnen Einsatzzeiten. Dies nutzte der TSV aus und war beim 19:20 wieder dran. Johansson schickte nun seine Stammformation aufs Parkett und diese schraubte schließlich den Deckel auf die Partie.

Für die sieglosen Burladingerinnen geht es am 11. Januar mit einem Heimspiel gegen den FV Tübinger Modell weiter.

TSV Burladingen: Anna Hauser, Sarah Heinzelmann, Nadine Hempke, Sarah Klatt, Sara Köhler, Nadja Kretschmann, Lisa-Marie Maichle, Linda Pfeuffer, Nina Pfister, Leonie Zepf.

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