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Fußball

TSG mit Personalsorgen: Balingen empfängt den Bahlinger SC zum Kellerduell

26.09.2019

Von Matthias Zahner

TSG mit Personalsorgen: Balingen empfängt den Bahlinger SC zum Kellerduell

© Eibner

Beim 2:1-Sieg in Aalen lief Marc Pettenkofer (links) im Sturm auf. Nach der Partie plagten ihn erneut muskuläre Probleme.

„Wir müssen in dieser Liga gar nichts. Wir haben aber einen Anspruch an uns“, betont TSG-Trainer Ralf Volkwein vor dem Heimspiel in der Regionalliga Südwest am Freitagabend (19.30 Uhr) in der Bizerba-Arena. Kapitän Nils Schuon sagt hingegen: „Wir sind zum Siegen verdammt.“

Den Schlüssel zum Erfolg sieht Volkwein darin, dass seine Elf „läuferisch alles reinhaut, beim Zweikampfverhalten ans Limit geht, defensiv kompakt steht, die guten Phasen von Bahlingen übersteht und die eigenen guten Phasen nutzt.“

Kurz: Die Balinger wollen ihre Tugenden, die sie gerne anführen, auf den Platz bringen. Jene, die sie in der vergangenen Spielzeit so stark machten und ihnen die nötigen Punkte zum Klassenerhalt bescherten.

Rot-schwarze Choreographie

„Balingen hat eine Art Fußball zu spielen, wo es fürchterlich ist, dagegen zu spielen“, sagte Mannheims Coach Bernhard Trares Ende März. Damals verlor die TSG zwar gegen den späteren Meister und jetzigen Tabellendritten der 3. Liga mit 1:3, war aber nicht weit davon entfernt, dem haushohen Favoriten die dritte Saisonniederlage beizubringen.

3012 Zuschauer schauten sich die Partie an, auf der Haupttribüne gab es eine rot-schwarze Choreographie. Sechs Monate liegen zwischen Mannheim und Bahlingen.

„Wir haben einiges an Kredit verspielt“

Beim zurückliegenden Heimspiel gegen Freiburg 2 waren es rund 900 Besucher. „Wir haben einiges an Kredit verspielt, weil die Ergebnisse nicht gut waren“, weiß auch Volkwein. Doch gegen die U23 der Breisgauer habe trotz der 1:2-Niederlage die Leistung gestimmt.

„Wir brauchen am Freitag die Unterstützung und hoffen auf den zwölften Mann auf den Rängen, um endlich die ersten Punkte daheim einzufahren“, appelliert Volkwein an die TSG-Fans.

Hartes Oktober-Programm

Die Ausgangslage ist klar: Vier Punkte liegt der Kontrahent vom Kaiserstuhl vor der TSG Balingen. Bei einem Heimsieg sind die Schwaben wieder auf Tuchfühlung.

Auch angesichts des Oktober-Programms mit Spielen in Offenbach und Homburg sowie der Partie zu Hause gegen Elversberg wäre ein „Dreier“ gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt doppelt wichtig.

Schmitz und Akkaya fehlen

Allerdings muss Volkwein seine Mannschaft gegenüber dem 2:1-Sieg vergangenen Samstag in Aalen wieder einmal umbauen. Innenverteidiger Matthias Schmitz kassierte auf der Ostalb die fünfte Gelbe.

Für ihn wird wohl Jonas Fritschi in die Anfangsformation rücken. Außerdem fehlt Kaan Akkaya, der beruflich drei Wochen in England weilt. „Der Kader wird langsam dünn“, sagt Schuon.

Zwei weitere Ausfälle drohen

Denn: Hinter den Einsätzen von Lukas Foelsch, der im Training einen Schlag auf die Hüfte bekam, und Marc Pettenkofer, der nach dem Aalen-Spiel erneut über muskuläre Probleme klagte, stehen noch Fragezeichen.

Pettenkofer lief dort nicht wie gewohnt auf der Außenbahn, sondern im Sturmzentrum auf und machte seine Sache gut. „Wir konnten in dieser Saison noch nie zweimal hintereinander mit den gleichen elf Spielern beginnen“, hadert der Trainer. Dafür sind Marco Gaiser und Daniel Seemann, die zuletzt krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen, wieder fit.

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