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Fußball

Staffeltag der Landesliga: Straßberg steigt erst später in die Saison ein

19.07.2019

Von Matthias Zahner

Staffeltag der Landesliga: Straßberg steigt erst später in die Saison ein

© Moschkon

Am Tag der Deutschen Einheit stehen sich die TSG Balingen 2 und der TSV Straßberg in der Landesliga gegenüber. Eigentlich wäre dieses Derby zum Saisonauftakt gestiegen, doch die Vereine einigten sich beim Staffeltag darauf, die Partie zu verschieben.

Beim Staffeltag der Landesliga Staffel 4 haben sich die Vereinsvertreter am Donnerstag in Straßberg auf die Spieltermine geeinigt und wurden über Regeländerungen sowie die abgelaufene Saison informiert.

Der Spielplan sah zum Auftakt am 10. August ein Derby zwischen der TSG Balingen 2 und dem TSV Straßberg vor. Dieses wurde allerdings auf den Tag der Deutschen Einheit verschoben. Deshalb beginnt Balingen 2 am 17. August mit dem Lokalkampf beim Zollern-Meister TSV Nusplingen die neue Spielzeit. Straßberg ist an diesem Wochenende spielfrei und steigt erst am 21. August gegen Nusplingen in die Saison ein.

Fünf Zollern-Vereine dabei

Der FC 07 Albstadt bekommt es zunächst mit dem SV Mietingen zu tun, der genau wie der SV Weingarten nach einem Jahr Abwesenheit wieder in der Staffel 4 vertreten ist.

Die fünfte Mannschaft im Zollern-Bunde, der TSV Trillfingen, empfängt zum Start am 10. August den SV Ochsenhausen. „Der Bezirk Zollern ist nun mit fünf Vereinen vertreten, das ist ein großer Vorteil“, sagte Landesliga-Staffelleiter Andreas Schele, der im Foyer der Straßberger Schmeienhalle für ein weiteres Jahr einstimmig wiedergewählt wurde.

Staffelleiter lobt Fairness

Schele zeigte sich außerdem mit der Fairnesstabelle der abgelaufenen Saison sehr zufrieden. „Letztes Jahr habe ich Sie gerügt, dieses Jahr ist es genau anders herum“, lobte der Staffelleiter das Verhalten der Spieler auf dem Platz. 4,4 Verwarnungen pro Spiel sei „seit Jahren der beste Wert“, auch die 0,13 Gelb-Roten und die 0,09 Roten Karten pro Begegnung bezeichnete er als sehr gut.

„Am besten wären null Rote Karten, aber das bekommen wir wohl nicht ganz hin“, meinte Schele mit einem Augenzwinkern. 855 Treffer, 3,6 pro Partie, „das ist so ein mittlerer Wert“, bilanzierte der Staffelleiter.

Höhere Spesen für Schiedsrichter

Die meisten Tore erzielte Sascha Hohmann (20) vom VfB Friedrichshafen, gefolgt vom Mengener Alexander Klotz (18). Die Schiedsrichterkosten beliefen sich auf 144 Euro pro Spiel. Aufgrund der Spesenerhöhung werden diese allerdings nun deutlich steigen. „Rund 170 Euro“, so Schele, müssen die Heimvereine nun pro Spieltag für die Unparteiischen zahlen.

Neudefinition des Handspiels

Keine Beanstandungen hatte der stellvertretende Verbandsschiedsrichter-Obmann, Stephan Gerste, der sodann auf ein paar Neuerungen im Regelwerk einging. „Bei unser aller Lieblingsthema Handspiel gab es keine Änderung, sondern eine Neudefinition“, so Gerste, der mit Videos veranschaulichte, welche Situation ein absichtliches Handspiel darstellt und in welchem Fall die Schiedsrichter angehalten sind, das Spiel weiterlaufen zu lassen. Gerste musste allerdings zugeben: „Wir werden da auch in Zukunft einen Graubereich haben.“

Straßberg erhält keine Begründung

Beim Punkt Verschiedenes bemängelte Straßbergs Trainer Oliver Pfaff, dass eine eingeforderte und versprochene Begründung nach einer verhängten Rote Karte gegen einer seiner Spieler, ihnen nicht zugeschickt wurde. Gleiches schilderten Vertreter des VfB Friedrichshafen, bei dem der Staffeltag im Juli 2020 stattfindet, und des FC Ostrach. „Ich werde da nochmals nachhaken“, versicherte Schele.

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