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Fußball

Sport-Paul-Cup: Debütant Schwenningen schnappt sich den Pokal

26.01.2020

Von Dominik Volk

Sport-Paul-Cup: Debütant Schwenningen schnappt sich den Pokal

© Moschkon

Spannende Partien gab es am Wochenende in der Geislinger Schlossparkhalle zu sehen. Bei der 14. Auflage des Sport-Paul-Cups siegte der FSV Schwenningen.

Der FSV Schwenningen düpierte im Finale des Sport-Paul-Cups Jadran Balingen mit 3:2. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden.

Beim 14. Sport-Paul-Cup gab es einen neuen Sieger in der Geislinger Schlossparkhalle. Zum ersten Mal trat der FSV Schwenningen an und schnappte sich umgehend die Trophäe. Doch auch andere Teams sorgten für Aufsehen.

Bezirksligist muss früh die Koffer packen

So erwies sich in Gruppe eins B-Ligist Stein als Maß der Dinge, zog mit neun Punkten aus vier Spielen als Tabellenerster in die Zwischenrunde ein, lediglich das Auftaktspiel gegen Gastgeber Geislingen musste der TSV mit 1:2 abgeben.

Den zweiten Platz angelten sich die Pfeffinger mit sieben Zählern. Ebenso für die Zwischenrunde qualifizierten sich die punktgleichen Geislinger als zweitbester Gruppendritter. Bezirksligist Erlaheim musste bereits nach der Vorrunde wieder die Heimreise antreten, zwei Siege und zwei Niederlagen reichten nur für Platz vier.

Schwenningen feiert starke Premiere

Gar keine Zweifel ließ der der Bezirksligist FSV Schwenningen aus dem Kreis Schwarzwald aufkommen, gewann seine Vorrundenpartien in Gruppe zwei allesamt, zog auch Vorjahressieger Frommern mit 3:2 den Zahn. Trotzdem beendeten die Eyachstädter die Gruppenphase auf Rang zwei, gewannen gegen Schmiden (7:2) und Steinhofen (5:1), teilten sich zudem die Punkte mit Jadran Balingen (3:3).

Auch die Balinger sollten als bester Gruppendritter in die nächste Runde einziehen. In Gruppe zwei schied also der nächste Bezirksligist aus, ein Punkt aus vier Spielen war für den FC Steinhofen zu wenig, diesen erspielten sie sich gegen Schlusslich Schmiden (1:1).

Routiniers überzeugen erneut

In starker Form zeigte sich die Ü 30 des FC Pfeffingen. Zehn Punkte standen am Ende für die „Alten Herren“ zu Buche, der Lohn war Platz eins. Lediglich gegen den Tabellenzweiten TSV Frommern 2 (2:2) mussten die Oldies Punkte abgeben.

Der dritte Platz ging an Steinhofen 2, das vier Zähler sammelte. Der einzige Sieg gelang gegen die SG Erzingen/Roßwangen/Endingen/ Geislingen 2 (2:1). Auf Rang vier reihte sich eben jene Vierer-SG ein, das Tabellenende zierte Sickingen/Hechingen 2.

Titelverteidiger Frommern dominiert weiter

In der Zwischenrunde duellierten sich damit in Gruppe A Stein, Frommern 1, die Pfeffinger Ü30 und Gastgeber Geislingen. Die Gruppe B bestand aus Pfeffingen, Frommern 2, Schwenningen und Jadran Balingen.

Frommern dominierte weiter die Konkurrenz, thronte mit der Maximalausbeute auf Rang eins. Geislingen, das gerade noch so in die Zwischenrunde rutschte, zog ins Halbfinale hinterher, bezwang die Ü 30 Pfeffingens (5:2) und den TSV Stein (3:2).

In der zweiten Gruppe stand erneut der FSV Schwenningen ganz oben, bezwang Frommern 2 (3:2) und Jadran Balingen (5:4) und trennte sich mit 2:2 vom FC Pfeffingen. Einen Zähler weniger heimste Jadran Balingen ein, war damit aber ebenfalls unter den besten Vier.

Spannende Halbfinals

Im ersten Halbfinale schied dann tatsächlich der Vorjahressieger aus. 1:1 stand es zwischen Frommern und Jadran Balingen nach regulärer Spielzeit, im Zehnmeterschießen kauften die Balinger dem TSV dann mit 4:3 den Schneid ab.

Auch das zweite Semifinale ging in die Verlängerung, Geislingen und Schwenningen trennten sich zunächst torlos, am Ende triumphierten die Schwarzwälder mit 8:7.

„Wirklich guter Männerfußball“

Dennoch war Veranstalterin Ulrike Goth mit ihren Geislingern zufrieden: „Ich habe zwar gesagt ich würde Geislingen gerne mal wieder gewinnen sehen, aber im Halbfinale erst nach Zehnmeterschießen auszuscheiden, ist trotzdem eine tolle Leistung.“

Im Endspiel sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für die Schwenninger aus, die bereits mit 3:0 in Front lagen. Doch Jadran kämpfte sich noch mal heran, konnte allerdings nur noch auf 2:3 verkürzen. Goth resümierte: „Es war wirklich guter Männerfußball, alles lief reibungslos ab.“

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