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Leichtathletik

Sieg auf den letzten Metern: Andreas Schindler gewinnt den Trail Amadeus in Salzburg

30.10.2019

von Pressemitteilung

Sieg auf den letzten Metern: Andreas Schindler gewinnt den Trail Amadeus in Salzburg

© Privat

Andreas Schindler gewann in Salzburg den Trail Amadeus.

Der Balinger Distanzläufer siegte bei der Königsdisziplin des Salzburg Trailrunning Festivals, dem Trail Amadeus. Insgesamt waren bei dieser Veranstaltung 1200 Teilnehmer am Start.

Der Trail Amadeus 37+ setzt sich aus dem Festungstrail (15,9 Kilometer) am Samstag und dem Gaisbergtrail-Verfolgungslauf (23,8 Kilometer) am Sonntagvormittag zusammen.

Beim Festungstrail am Samstag lief es bereits sehr gut für den Distanzläufer aus Balingen. Hinter den beiden Innerhofer-Brüdern, die Österreichs Laufszene dominieren und bald zur Weltmeisterschaft nach Argentinien fahren, konnte Schindler auf Platz drei in die Festung einlaufen. Da Manuel und Hans-Peter Innerhofer aber nur beim Festungstrail teilnahmen, hatte Schindler auf die Trail-Amadeus-Konkurrenten etwa eineinhalb Minuten Vorsprung herausgearbeitet. Mit diesem Vorteil ging er in das Verfolgungsrennen am Sonntag.

23 Kilometer und 1200 Höhenmeter

Der Gaisbergtrail startet beim Kapitelplatz, im Herzen der Salzburger Altstadt. Von dort führt die Strecke mit knapp 23 Kilometern und 1200 Höhenmetern über den Kapuzinerberg (Basteiweg entlang der Stadtmauer mit 1718 Stufen) hinauf zur Gaisbergspitze. Anschließend geht es über Trails wieder zurück in die Stadt und entlang der Salzach zum Zieleinlauf am Kapitelplatz.

Der Österreicher Robert Gruber, mehrfacher Gewinner des Amadeus Trails, konnte den Balinger Ausdauersportler im langen Anstieg auf den Gaisberg einholen und cirka zwei Minuten Vorsprung bis zum Gipfel herauslaufen. „Meine Hoffnungen lagen im steilen technischen Downhill und den abschließenden flachen fünf Kilometern zurück zum Kapitelplatz“, berichtet Schindler.

Sieg auf den letzten Metern: Andreas Schindler gewinnt den Trail Amadeus in Salzburg

© Privat

Die Freude über den Sieg war bei Andreas Schindler groß.

Tatsächlich gelang es ihm, auf dem Bergabstück den Sichtkontakt herzustellen und auf den letzten flachen Kilometern vorbeizuziehen. Im Ziel kam er zwei Minuten vor dem Zweitplatzierten an. Dazu war es noch die insgesamt schnellste Zeit beim Gaisbergtrail.

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